Industriehalle kaufen für Produktion und Fertigung

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Katharina Heid
Heid Im­mo­bi­li­en­mak­ler - Kontakt Fundierte Markt­wert­ermitt­lung und professionelle Vermarktung von Wohn- und Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en

Ihre Vorteile beim Kauf einer Industriehalle mit Heid

Immobilien-Expertise

Bei uns erhalten Sie geballte Inhouse-Kompetenz rund um die Vermarktung und Bewertung Ihrer Immobilie.

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Unsere Im­mo­bi­li­en­mak­ler unterstützen Sie rund um Kauf & Verkauf, Miete & Vermietung.

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Wir begleiten Sie und Ihr Objekt vom Exposé über Besichtigungen bis zur Unterschrift unter den Vertrag.

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Industriehalle nach dem Pro­duk­ti­ons­be­darf auswählen

Vor dem Kauf einer Industriehalle sollten Sie neben der Qua­drat­me­ter­zahl eine konkrete Vorstellung von den Anforderungen an die Halle und für Ihre Produktion haben. Im kostenlosen Erstgespräch gehen wir mit Ihnen strukturiert die notwendigen Details wie die Region, die Lage, Ihr Budget und den nötigen Flächenbedarf durch. Vor allem müssen wir aber verstehen, was in der Halle später passieren soll.

Dafür erfassen wir unter anderem den Maschinenpark, die benötigte Me­di­en­ver­sor­gung und geplante Erweiterungen.

Ein Beispiel: Bei einer Me­tall­be­ar­bei­tung mit schweren oder schwingenden Maschinen müssen Boden, Fundamente und Tragwerk die auftretenden statischen und dynamischen Lasten aufnehmen können. Das könnte für Sie als Käufer ein Aus­schluss­kri­te­ri­um sein. Ein Montagebetrieb kann mit derselben Halle dagegen gut zurechtkommen, braucht aber vielleicht andere Flächen und Wege.

Auch der Schichtbetrieb und die Materialflüsse spielen bei der Auswahl der richtigen Halle eine Rolle. Im Gespräch halten wir fest, was die von Ihnen gewünschte Halle an Anforderungen unbedingt erfüllen muss. So sehen wir bei neuen Angeboten schnell, ob sich eine nähere Prüfung lohnt.

Anschließend suchen wir für Sie nach Angeboten am offenen Markt und beziehen auch Industriehallen ein, die Off-Market und damit nicht öffentlich vermarktet werden.

Die Grenzen zwischen Industriehalle, Lager- und Gewerbehalle sind in der Praxis fließend. Der Marktbericht der Initiative Light Industrial nennt bei Pro­duk­ti­ons­im­mo­bi­li­en neben Fertigung auch Lagerung, Forschung oder Service.2 Als Orientierung dienen uns diese Unterschiede:

Hallentyp Typische Nutzung Schwerpunkt beim Kauf
Industriehalle Produktion, Fertigung, Bearbeitung und Montage Technische Infrastruktur, Tragwerk und Genehmigungen
Lagerhalle Lagerung, Kom­mis­sio­nie­rung und Versand Warenfluss, Hallenhöhe, Tore, Rampen und Rangierflächen
Gewerbehalle Werkstatt, Service, leichte Produktion und gemischte Nutzung Flächenmix, Kundenverkehr und Anpassung an die Nutzung

Suchen Sie eine Halle, in der Sie vor allem Waren lagern und versenden, finden Sie unter Lagerhalle kaufen weitere Informationen. Für Werkstatt-, Service- oder gemischte Nutzungen lesen Sie unter Gewerbehalle kaufen weiter. Wissen Sie noch nicht genau, welcher Hallentyp zu Ihrem Vorhaben passt, verschafft Ihnen unsere Seite zum Thema Halle kaufen einen Überblick.

Gut zu wissen: Der Schwerpunkt liegt bei uns auf der Vermittlung von In­dus­trie­im­mo­bi­li­en und Grundstücken sowie bei Bedarf auch von Neubauprojekten und Pro­jekt­ent­wick­lun­gen, insbesondere an Kapitalanleger. Einen eigenständigen Handel mit Hallenbausätzen oder Maschinen bieten wir dagegen nicht an.

Wenn Sie schon wissen, in welcher Region Sie eine Pro­duk­ti­ons­hal­le suchen, wie groß Ihr Flächenbedarf ist oder wenn wichtige technische Anforderungen schon feststehen, können Sie diese direkt hier angeben:

Neben den Anforderungen an die Halle berücksichtigen wir mit Ihnen auch den Standort und die Zulässigkeit Ihrer geplanten Produktion:

  • Standort und Versorgung: Die Halle sollte für Mitarbeitende und Lieferanten gut erreichbar sein – auch im Schichtbetrieb. Wichtig sind außerdem ausreichende Strom- und Me­di­en­ka­pa­zi­tä­ten. Prüfen Sie deshalb neben den vorhandenen Anschlüssen auch, ob sich die benötigte Leistung am Standort bereitstellen oder ausbauen lässt.³
  • Gewerbe- oder Industriegebiet: Gewerbegebiete dienen vorwiegend Betrieben, die nicht erheblich belästigen; In­dus­trie­ge­bie­te vorwiegend solchen, die in anderen Baugebieten unzulässig sind.⁴ Entscheidend für Ihr Vorhaben bleiben der Bebauungsplan, die vorhandene Baugenehmigung und Ihre konkrete Nutzung. Wir gleichen diese mit Ihnen ab, denn eine frühere Pro­duk­ti­ons­nut­zung erlaubt nicht automatisch jedes andere Pro­duk­ti­ons­ver­fah­ren.
  • Anlagenbezogene Genehmigungen: Bestimmte Maschinen und Anlagen benötigen zusätzlich eine im­mis­si­ons­schutz­recht­li­che Genehmigung; auch Änderungen können erneut ge­neh­mi­gungs­pflich­tig sein.¹ Welche Anlagentypen und Schwellenwerte maßgeblich sind, regelt insbesondere die 4. Bundes-Im­mi­si­ons­schutz­ver­ord­nung (BImSchV).⁵ Wir sichten mit Ihnen die vorhandenen Genehmigungen und Bescheide. Je nach Produktion sind dabei beispielsweise Vorgaben zu Betriebszeiten, Lärm, Abluft oder Erschütterungen relevant.

Auf dieser Grundlage suchen wir für Sie nach Angeboten am offenen Markt und beziehen auch Industriehallen ein, die Off-Market und damit nicht öffentlich vermarktet werden.

Technische Ausstattung auf die Produktion abstimmen

Eine Industriehalle kann bei Fläche und Lage überzeugen und technisch trotzdem ungeeignet sein. Wenn die vorhandene Stromleistung für Ihre Maschinen nicht ausreicht oder Fundamente, Leitungen oder Absaugtechnik fehlen, können unter Umständen zusätzliche Investitionen auf Sie zukommen.

Strom, Medien und Gebäudetechnik

Wie viel Strom die Halle bereitstellen kann, ist vor allem bei en­er­gie­in­ten­si­ven Pro­duk­ti­ons­pro­zes­sen wichtig zu untersuchen. Entscheidend ist die An­schluss­leis­tung am Standort und gegebenenfalls ein vorhandener Transformator. Bei diesem sollten auch die Leistung und die Ei­gen­tums­ver­hält­nis­se klar geregelt sein.

Je nach Pro­duk­ti­ons­pro­zess benötigen Sie außerdem Gas, Druckluft, Prozesswasser, Kühlung oder eine besondere Lüftungs- und Absaugtechnik. Beim Abwasser können zusätzliche Vorgaben gelten. Für bestimmte Einleitungen in die öffentliche Kanalisation ist eine Genehmigung erforderlich. Auch für Anlagen zum Umgang mit was­ser­ge­fähr­den­den Stoffen gelten besondere Anforderungen. Das ist im Was­ser­haus­halts­ge­setz (WHG) festgelegt.6

Die folgende Übersicht zeigt typische Fälle, in denen vorhandene Gebäudetechnik und Pro­duk­ti­ons­an­for­de­run­gen aus­ein­an­der­lie­gen können:

Pro­duk­ti­ons­an­for­de­rung Vor dem Kauf prüfen Möglicher Aufwand
Hoher Strombedarf An­schluss­leis­tung, Trafo, Ei­gen­tums­ver­hält­nis­se Erweiterung des Anschlusses oder Anpassung der Stromversorgung
Prozesswasser oder besonderes Abwasser Leitungen, Kapazitäten, Ein­leit­be­din­gun­gen Umbau, zusätzliche Technik oder Genehmigung
Abluft und Absaugung Vorhandene Anlagen, Leistung und Leitungsführung Nachrüstung oder neue Anlage

Bestehen Unklarheiten zur Energie, können wir Sachverständige und Energieberater aus unserem Haus hinzuziehen. Ist darüber hinaus eine Fachplanung nötig, besprechen wir mit Ihnen, was Sie noch klären lassen sollten und welche Fachleute dafür infrage kommen.

Tragwerk, Maschinen und Wege in der Industriehalle

Eine Besonderheit bei Pro­duk­ti­ons­hal­len ist, dass die Halle groß genug und gleichzeitig für Ihre individuellen Maschinen ausgelegt sein muss. Wenn Sie sehr schwere Maschinen nutzen, ist es wichtig, die Stützenraster, die vorhandenen Fundamente sowie den Boden und das Tragwerk auf diese Lasten zu prüfen. Erzeugen Anlagen starke Schwingungen, müssen außerdem Fundamente, Tragwerk und gegebenenfalls eine Schwin­gungs­ent­kopp­lung geprüft werden. Hallenhöhe und vorhandene Flächen müssen wiederum zu den Abmessungen der Maschinen und den geplanten Pro­duk­ti­ons­ab­läu­fen passen.

Entscheidend ist unter Umständen auch, ob Sie einen Hallenkran benötigen und ob er in der Halle bereits installiert ist. Prüfen Sie deshalb gegebenenfalls auch die Kranbahn und die Hakenhöhe.

Für Beschäftigte, Material und Fahrzeuge müssen ausreichend breite und sinnvoll geführte Wege vorhanden sein. Bei Fahrzeugverkehr ist die sichere Trennung von Verkehrs- und Fußwegen zu beachten.

Geschäftsführerin Katharina Heid

Eine vorhandene Kranbahn kann bei einer Industriehalle viel wert sein. Wollen Sie einen Hallenkran später nachrüsten, sollten Sie prüfen, ob Stützen, Fundamente und Tragwerk die zusätzlichen Lasten aufnehmen können. Zwei Hallen mit ähnlichem Kaufpreis können dadurch wirtschaftlich schnell sehr unterschiedlich ausfallen.

Ge­schäfts­füh­re­rin Katharina Heid

Auch der Brandschutz muss zur geplanten Nutzung passen. Je nach Betrieb können unter anderem Fluchtwege, Feu­er­lösch­ein­rich­tun­gen sowie Brandmelde- und Alarmanlagen betroffen sein.7

Unsere Makler sichten mit Ihnen vorhandene Genehmigungen, Brand­schutz­un­ter­la­gen, Statiken und Prüfberichte. So wissen Sie früh im Kaufprozess, welche Nachweise fehlen oder ob Ihre Produktion besondere Anforderungen an das Gebäude stellt.

Bei im­mo­bi­li­en­be­zo­ge­nen Fachfragen können wir bei Bedarf unsere Sach­ver­stän­di­gen einbeziehen. Ist beispielsweise eine vollständige statische Neuberechnung oder eine weitergehende Fachplanung erforderlich, muss dafür gegebenenfalls ein spezialisierter Fachplaner oder Statiker hinzugezogen werden.

Unterlagen für den Industriehallen-Kauf prüfen

Da Produktions- und Fer­ti­gungs­hal­len technisch geprägte Immobilien sind, sollten Sie die relevanten Unterlagen und Dokumentationen vor dem Kauf sorgfältig untersuchen. Teilweise enthalten sie Informationen, die Sie bei einer Besichtigung vor Ort nicht sehen, zum Beispiel dazu, welche Lasten ein Tragwerk aufnehmen kann.

Vor dem Kauf von Industriehallen sollten Ihnen mindestens die folgenden Unterlagen vorliegen:

  • Grundbuchauszug sowie Flur- und Lagepläne
  • Baugenehmigung, genehmigte Nutzung und genehmigte Baupläne
  • Bebauungsplan und Bau­las­ten­aus­kunft
  • Statik und vorhandene Prüfberichte
  • Brand­schutz­un­ter­la­gen
  • technische Angaben zu Strom-, Wasser-, Gas- und weiteren Me­di­en­an­schlüs­sen
  • im­mis­si­ons­schutz­recht­li­che Genehmigungen und Bescheide
  • Wartungs- und Prüfunterlagen technischer Anlagen
  • Unterlagen zu Boden, Altlasten und früherer Nutzung
  • Energieausweis, soweit erforderlich
  • bei vermieteten Objekten bestehende Miet- oder Pachtverträge
  • bei mitverkaufter Ausstattung eine Aufstellung der Maschinen und Anlagen

Bei Nicht­wohn­ge­bäu­den erfasst der Energieausweis unter anderem Heizung, Warm­was­ser­be­rei­tung, Lüftung, Kühlung und eingebaute Beleuchtung. Der Energieeinsatz für Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se ist dagegen ausdrücklich nicht Gegenstand des Ge­bäu­de­mo­der­ni­sie­rungs­ge­set­zes (GModG).8 Für die Pro­duk­ti­ons­pla­nung hat der Energieausweis entsprechend nur eine begrenzte Aussagekraft.

Für bestimmte Betriebsgebäude gelten die En­er­gie­aus­weis­vor­schrif­ten nicht, etwa für Hallen, die nach ihrer Zweckbestimmung auf eine Raum-Solltemperatur von weniger als 12 Grad Celsius beheizt werden.8

Ist ein Energieausweis erforderlich, muss ihn der Verkäufer oder Im­mo­bi­li­en­mak­ler einem potenziellen Käufer grundsätzlich spätestens bei der Besichtigung vorlegen.8

Weitere wichtige Punkte sind:

  • Pro­duk­ti­ons­ge­schich­te und Altlasten: Klären Sie vor dem Kauf frühere Pro­duk­ti­ons­ver­fah­ren, den Umgang mit um­welt­ge­fähr­den­den Stoffen und bekannte Schadensfälle. Fordern Sie vorhandene Boden- und Alt­las­ten­gut­ach­ten sowie Sa­nie­rungs­un­ter­la­gen an und fragen Sie bei der zuständigen Bo­den­schutz­be­hör­de nach, ob das Grundstück als Altlast oder Verdachtsfläche erfasst ist. Bei begründetem Verdacht kann eine Bo­den­un­ter­su­chung erforderlich sein. Bo­den­schutz­recht­li­che Pflichten bis hin zur Sanierung können auch Sie als neuen Eigentümer treffen, selbst wenn Sie die Belastung nicht verursacht haben.⁹ Unsere Makler sichten mit Ihnen die vorhandenen Angaben und klären, welche weitere Fachprüfung sinnvoll ist.
  • Maschinen und Zubehör: Halten Sie in einer Anlagenliste fest, welche Maschinen und technischen Einrichtungen mitverkauft werden, wem sie gehören, ob Leasingverträge bestehen und wer einen möglichen Rückbau übernimmt. Bestimmte Maschinen können rechtlich als Zubehör gelten und im Zweifel von der Verpflichtung zum Verkauf erfasst sein.¹⁰ Welche Ausstattung tatsächlich an Sie übergeht, sollten Sie mit dem Notar oder Ihrer Rechtsberatung klären und im Kaufvertrag festhalten. Wünschen Sie eine Halle mit vorhandener technischer Ausstattung, berücksichtigen wir das bereits bei der Suche.

Kaufpreis und Ge­samt­in­ves­ti­ti­on realistisch kalkulieren

Der Kaufpreis allein sagt noch wenig darüber aus, was Sie am Ende in eine Industriehalle investieren. Zwei ähnlich große Objekte können wirtschaftlich weit aus­ein­an­der­lie­gen, wenn eine Halle bereits zu Ihrer Produktion passt und Sie bei der anderen hingegen noch die Fundamente oder die Gebäudetechnik anpassen müssen.

Wie schnell einzelne Posten ins Gewicht fallen, zeigt ein Praxisbeispiel der Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt: Bei einem Pro­duk­ti­ons­be­trieb kostete allein die Umrüstung der Hallenkühlung auf eine adiabatische Kühlanlage rund 67.000 Euro.11 Der Betrag lässt sich nicht auf andere Objekte übertragen, verdeutlicht aber, warum Sie technische Nachrüstungen vor dem Kauf zumindest grob einplanen sollten.

Zur Ge­samt­in­ves­ti­ti­on gehören neben dem Kaufpreis und den Er­werbs­ne­ben­kos­ten daher auch notwendige Umbauten, technische Nachrüstungen und der Pro­duk­ti­ons­um­zug. Bei älteren Be­stands­ge­bäu­den können zudem Arbeiten an Dach, Fassade, Toren oder Gebäudetechnik anstehen.

Sind Sie Kapitalanleger, sollten Sie zusätzlich berücksichtigen, welche Kosten bei einem Mieterwechsel oder einer späteren Umnutzung entstehen können. Stark auf einen bestimmten Pro­duk­ti­ons­pro­zess zugeschnittene Hallen können dafür zusätzlichen An­pas­sungs­auf­wand verursachen oder es schwerer machen, einen Nachmieter zu finden.

Bei Fragen zum Immobilienwert können wir zertifizierte Sachverständige aus unserem Haus hinzuziehen. So lässt sich der Angebotspreis auch vor dem Hintergrund von Zustand, Standort und vorhandener Ausstattung beurteilen.

Industriehalle kaufen oder mieten?

Ein Kauf passt vor allem zu Unternehmen, die langfristig an einem Standort bleiben und größere Investitionen in Gebäude oder technische Infrastruktur planen. Eigene Ma­schi­nen­fun­da­men­te, spezielle Leitungen oder umfangreiche Umbauten sprechen eher für einen längeren Nut­zungs­ho­ri­zont.

Das Mieten einer Industriehalle schafft für Sie mehr Spielraum, wenn sich Kapazitäten, Pro­duk­ti­ons­ver­fah­ren oder Standortpläne kurz- oder langfristig noch verändern sollen oder müssen. Das kann zum Beispiel dann sinnvoll sein, wenn Ihr Unternehmen einen neuen Standort zunächst im Betrieb erproben möchte.

Mehr Infos zur Miete erhalten Sie unter Industriehalle mieten.

Industriehalle passend zur Produktion kaufen

Eine Industriehalle muss zu Ihrer Produktion, der benötigten Technik und Ihren langfristigen Plänen passen. Wir entwickeln mit Ihnen ein passendes Suchprofil und suchen gezielt nach öffentlichen sowie Off-Market-Angeboten. Bei geeigneten Objekten organisieren wir Besichtigungen, gehen die vorhandenen Unterlagen mit Ihnen durch und sprechen fehlende Angaben früh an, damit Sie ein möglichst geringes Risiko für eine Fehl­ent­schei­dung haben. Für Fragen zum Immobilienwert oder zur Energie können wir Fachleute aus unserem Haus hinzuziehen.

Haben Sie eine passende Halle gefunden, begleiten wir Sie mit einem festen Ansprechpartner durch die weiteren Gespräche und die Preis­ver­hand­lung bis zum Notartermin. Nutzen Sie unsere kostenlose Erstberatung, um Ihre Anforderungen an die Industriehalle mit uns zu besprechen.

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Häufige Fragen zum Kauf einer Industriehalle

In diesem Abschnitt beantworten wir oft gestellte Fragen zum Kauf von Industriehallen.

Was muss ich beim Kauf einer Industriehalle beachten?

Der Ausgangspunkt bei der Suche nach einer geeigneten Industriehalle ist Ihr Pro­duk­ti­ons­pro­zess. Daraus ergibt sich, welcher Standort für die Halle am besten geeignet ist, welche genehmigte Nutzung Sie benötigen und was an technischer Versorgung, Tragwerk und Brand­schutz­vor­ga­ben nötig ist. Außerdem entscheidet Ihre Nutzung, welche Unterlagen Sie vor dem Kauf anfordern und prüfen sollten. Bei der Kos­ten­be­rech­nung sollten Sie schon vor dem Kauf mögliche Umbauten und technische Nachrüstung im Blick haben, damit der reine Kaufpreis nicht über die tatsächliche Ge­samt­in­ves­ti­ti­on hinwegtäuscht.

Welche Genehmigungen brauche ich für eine Industriehalle?

Das ist abhängig davon, an welchem Standort Sie suchen und welche Pro­duk­ti­ons­ver­fah­ren und eingesetzten Anlagen Sie nutzen wollen. Prüfen Sie zunächst, ob Ihre Produktion durch die bestehende Baugenehmigung und den Bebauungsplan gedeckt ist. Für bestimmte Pro­duk­ti­ons­an­la­gen können zusätzlich Genehmigungen nach dem Bundes-Im­mis­si­ons­schutz­ge­setz oder anderen Fachgesetzen erforderlich sein.1 Gleichen Sie vorhandene Genehmigungen und Bescheide deshalb vor dem Kauf mit Ihrem geplanten Pro­duk­ti­ons­pro­zess ab.

Wie kann ich Industriehallen und Gewerbehallen unterscheiden?

Eine Industriehalle ist stärker auf Fertigung, Maschinen und technische Infrastruktur ausgerichtet. Gewerbehallen decken meist einen breiteren Mix aus Werkstatt, Service, leichter Produktion, Büro oder Lager ab.

Kann ich eine Lagerhalle als Pro­duk­ti­ons­hal­le nutzen?

Das ist nicht ohne Prüfung möglich. Ob eine Lagerhalle künftig als Pro­duk­ti­ons­hal­le genutzt werden darf, ist vom Bebauungsplan, der bestehenden Baugenehmigung und gegebenenfalls weiteren an­la­gen­be­zo­ge­nen Genehmigungen abhängig. Zusätzlich müssen Tragwerk, Stromversorgung, Lüftung und Brandschutz zur Produktion passen.

Sollte ich eine Industriehalle kaufen oder mieten?

Ein Kauf bietet sich eher für Sie an, wenn Sie einen langfristigen Standort suchen und bereit sind, größere Investitionen in Gebäude oder Technik vorzunehmen. Eine Mietlösung ermöglicht Ihnen mehr Flexibilität im Hinblick auf die Zukunft. Sie ist vor allem dann sinnvoll, wenn sich Flächenbedarf, Pro­duk­ti­ons­ver­fah­ren oder Standortpläne gegebenenfalls noch verändern oder Sie unsicher sind, was Sie genau suchen.

Kann ich eine Industriehalle als Kapitalanlage kaufen?

Ja, das ist möglich. Neben der Lage, dem Zustand und dem Kaufpreis sollten Sie dann insbesondere Mietvertrag, Mieterbonität, technische Einbauten und die spätere Nutzung durch andere Unternehmen prüfen. Bei stark spezialisierten Pro­duk­ti­ons­hal­len verdient die Drittverwendung besondere Aufmerksamkeit, da ein Wiederverkauf dann gegebenenfalls schwieriger sein kann.