Halle kaufen: Die passende Ge­wer­be­im­mo­bi­lie finden

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Katharina Heid
Heid Im­mo­bi­li­en­mak­ler - Kontakt Fundierte Markt­wert­ermitt­lung und professionelle Vermarktung von Wohn- und Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en

Ihre Vorteile beim Kauf einer Halle

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Unsere Makler unterstützen Sie rund um Kauf & Verkauf sämtlicher Immobilienarten.

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Bei uns erhalten Sie geballte Inhouse-Kompetenz rund um die Vermarktung und Bewertung Ihrer Immobilie.

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Welche Halle passt zu Ihrem Gewerbe?

Bei Hallen entscheidet vor allem die Nutzung. Je nach Nutzung unterscheiden sich die Anforderungen an Lage, Grundstück und Bauzustand. Im Grunde gibt es drei Hallentypen:

Industriehallen

Industriehallen eignen sich vor allem für Produktion, Lagerung von Materialien und Produkten oder den Umschlag von Gütern. Wichtig sind hohe Traglasten und hohe Decken. Passende Stahl­kon­struk­tio­nen für Lagerung oder Technik, zum Beispiel Kranbahnen, sind ein Vorteil. Fest integrierte Hallenkräne bleiben meistens Teil des Objekts, bei anderer Hal­len­aus­stat­tung kommt es auf die Vereinbarung an: Je nach Objekt und vereinbartem Verkaufsumfang umfasst die Vermittlung auch vorhandene betriebliche Ausstattung. Alle Informationen zum Kauf finden Sie auf unserer Seite zum Thema Industriehalle kaufen.

Lagerhallen

Auch hier ist die Deckenhöhe relevant, und eingebaute Regallösungen sollten eine hohe Traglast aufweisen. Je nach Verwendung gelten zusätzlich hygienische Vorgaben: Planen Sie zum Beispiel, Lebensmittel zu lagern, müssen Halle und Grundstück die Einhaltung der Hygiene ermöglichen. Wie der Kauf einer Lagerhalle abläuft, lesen Sie unter Lagerhalle kaufen.

Gut zu wissen: Je höher Sie Ihre Waren lagern, desto strenger der Brandschutz. Nach der Muster-In­dus­trie­bau­richt­li­nie (MIndBauRL) sind bei einer Lagerguthöhe von mehr als 7,5 Metern selbsttätige Feu­er­lösch­an­la­gen vorgesehen, ab mehr als neun Metern können weitergehende Anforderungen hinzukommen.² Maßgeblich ist das Landesrecht, das Ihre Baubehörde anwendet.

Werkstatthallen

Soll eine Halle zur Werkstatt werden, zum Beispiel für die Reparatur von Autos, ist die Aufteilung wichtig. Sie benötigen kleinere Ar­beits­ein­hei­ten, oft aber auch Büroräume und Räume für Ihre Mitarbeiter, etwa Umkleide und Pausenräume. Worauf es beim Kauf einer Werkstatthalle ankommt, lesen Sie unter Werkstatthalle kaufen.

Grundstück mit Halle kaufen oder selbst bauen?

Sie müssen nicht zwingend eine bestehende Halle kaufen. Viele Käufer interessieren sich auch für den Bau einer Halle auf einem Ge­wer­be­grund­stück. Wenn Sie ein Grundstück mit Halle kaufen, hat das den Vorteil, dass Sie keine Bauzeit einplanen müssen. Sie erwerben Grundstück und Gebäude und können theoretisch direkt mit der Nutzung beginnen. Bevorzugen Sie dagegen ein unbebautes Grundstück, das Sie selbst nach Ihren Vorstellungen bebauen, finden Sie mehr dazu unter Ge­wer­be­grund­stück kaufen. Allerdings richtet sich die Nutzung nach dem Bebauungsplan.

Der Bebauungsplan legt fest, ob die Fläche als Gewerbegebiet nach § 8 der Bau­nut­zungs­ver­ord­nung (BauNVO) oder als Industriegebiet nach § 9 BauNVO ausgewiesen ist. Während Sie im Gewerbegebiet nur so arbeiten dürfen, dass Sie umliegende Nutzer nicht durch Gerüche oder Lautstärke belästigen, sind im Industriegebiet auch stärker störende Betriebe zulässig.³ Unsere Gewerbemakler vermitteln nicht nur Bestandshallen und Ge­wer­be­grund­stü­cke, sondern auf Wunsch auch Neubauprojekte und Pro­jekt­ent­wick­lun­gen, etwa von Bauträgern und Pro­jekt­ent­wick­lern, insbesondere an Kapitalanleger.

Besonders bei ehemals gewerblich oder industriell genutzten Flächen sollten Sie zusätzlich das Alt­las­ten­ka­tas­ter bei der unteren Bo­den­schutz­be­hör­de Ihres Landkreises oder Ihrer kreisfreien Stadt einsehen. Als Kaufinteressent haben Sie bei berechtigtem Interesse Anspruch auf die Auskunft.⁴ Hat der vorherige Eigentümer die Halle gewerblich genutzt, reicht das meist aus. Denn als neuer Eigentümer müssen Sie unter Umständen für Bo­den­ver­un­rei­ni­gun­gen einstehen. Das gilt selbst dann, wenn Sie diese nicht verursacht haben.⁴

Ein Bau­grund­gut­ach­ten schafft zusätzliche Sicherheit über die Tragfähigkeit des Untergrunds. Prüfen Sie außerdem das Grundbuch auf bestehende Lasten sowie Wege- oder Nutzungsrechte, die den späteren Betrieb einschränken könnten.

Geschäftsführerin Katharina Heid

Bei einer Halle kauft man immer auch ihre Ge­neh­mi­gungs­la­ge. Passt die bisherige Nutzung nicht zu Ihrem Konzept, entscheidet weniger die Größe als der Bebauungsplan darüber, ob Ihr Vorhaben aufgeht. Diese Frage gehört an den Anfang der Suche, nicht an das Ende.

Ge­schäfts­füh­re­rin Katharina Heid

Unsere Gewerbemakler greifen bei Bedarf gemeinsam gerne offene Fragen auf und prüfen Sie mit den passenden Fachleuten. Wir klären den weiteren Prüfbedarf. Vereinbaren Sie jetzt einen kostenlosen Beratungstermin und erfahren Sie, wie wir Sie beim Kauf einer Halle unterstützen.

So läuft der Kauf einer Halle ab

Unsere Makler begleiten Sie von der ersten Anforderung bis zur Übergabe. Wie lange der Kauf dauert, hängt von Objekt, Ge­neh­mi­gungs­la­ge und Finanzierung ab und lässt sich nicht pauschal sagen.

1. Anforderungen klären: Bevor Sie damit beginnen, nach einer passenden Halle zu suchen, lohnt es sich, die Anforderungen zu definieren. Sie sollten genau wissen, wofür Sie die Halle nutzen möchten, welche Größe diese mindestens haben sollte und wie die Räume aufgebaut sein sollten. Auch die Anbindung an den Verkehr sollten Sie bedenken. Legen Sie ein Budget und alle Kriterien fest, die mindestens erfüllt sein müssen.

2. Objekt suchen: Bei der Suche nach passenden Objekten helfen Ihnen unsere Makler gern, auch mit Off-Market-Angeboten, die nicht öffentlich inseriert werden. Sie gehen mit Sachverstand vor und berücksichtigen Ihre Wünsche.

3. Besichtigung: Bringen Sie zur Besichtigung am besten bereits einen Plan für den Aufbau beziehungsweise die Einrichtung der Halle mit. So prüfen Sie vor Ort direkt, ob das Objekt für Ihr Vorhaben geeignet ist.

4. Prüfung: Sagt Ihnen eine Halle zu, prüfen Sie, ob Ihre geplante Nutzung dort möglich ist, und klären Sie die Finanzierung. Bei Fragen zur Halle ziehen wir unsere Sach­ver­stän­di­gen und Energieberater hinzu, kostenlos als Teil unserer Maklerbetreuung. Sie prüfen und schätzen auch die Statik ein. Eine vollständig neu zu berechnende Statik übernimmt ein Statiker, dessen Beauftragung wir im Einzelfall klären.

5. Ver­trags­ver­hand­lun­gen: Haben Sie sich entschieden, eine Halle zu kaufen, gehen Sie mit dem Verkäufer in die Ver­trags­ver­hand­lun­gen. Im besten Fall lassen Sie sich dazu von einem Anwalt für Gewerberecht beraten. Auch wir unterstützen dabei, so gewünscht.

6. Notartermin und Übergabe: Anschließend folgt der Notartermin zur Unterzeichnung des Vertrages. Die Übergabe der Immobilie begleiten unsere Makler sehr gern und unterzeichnen auf Wunsch als Zeugen das Über­ga­be­pro­to­koll.

7. Nut­zungs­än­de­rung beantragen: Haben Sie eine neue Nutzung geplant, beantragen Sie nach dem Kauf die Nut­zungs­än­de­rung. Ist das nicht der Fall, starten Sie direkt mit der Einrichtung der Halle.

Diese Dinge treiben den Preis einer Halle

Bei der Suche nach einer geeigneten Halle zählen nicht nur die Anforderungen Ihres Gewerbes. Sie sollten auch im Blick haben, welche Eigenschaften den Preis einer Immobilie steigern, um Ihr Budget richtig zu kalkulieren. Die folgenden Punkte lassen eine Halle mehr kosten.

  • Lage und Ver­kehrs­an­bin­dung: Der Qua­drat­me­ter­preis steigt mit der Lage. Nutzen Sie die Halle als Umschlagplatz, führt an einer guten Ver­kehrs­an­bin­dung kein Weg vorbei. Können Sie auf eine günstigere Lage ausweichen, ist das eine große Stellschraube für den Preis. Welche Lage-Faktoren beim Hallenkauf besonders wichtig sind? Unsere Ge­schäfts­füh­re­rin Katharina Heid erklärt im Video die wichtigsten Lage-Faktoren:
  • Deckenhöhe und Traglast: Hallen für hohe Traglasten sind vor allem für schwere Güter oder große Mengen wichtig. Die dafür verbauten Stahl­kon­struk­tio­nen sind allerdings teuer in Herstellung und Einbau.
  • Ge­neh­mi­gungs­la­ge: Wurde eine Halle bisher anders genutzt, als Sie planen, braucht die Nut­zungs­än­de­rung meistens eine Baugenehmigung, auch wenn Sie am Bau nichts ändern. Denn für die neue Nutzung gelten oft andere Anforderungen als für die bisherige. Grundlage sind § 29 Baugesetzbuch (BauGB) und die Lan­des­bau­ord­nung, den Antrag stellen Sie bei der unteren Baubehörde.⁵

Tipp: Fragen Sie vor dem Kauf bei der unteren Baubehörde an, ob die Nut­zungs­än­de­rung zum Bebauungsplan passt. So verhindern Sie, dass Sie eine Halle kaufen, die Sie nicht in Ihrem Sinne nutzen können.

Was unsere Gewerbemakler auszeichnet

Der Kauf einer Halle bringt bau- und pla­nungs­recht­li­che Fragen mit sich, die über den klassischen Immobilienkauf hinausgehen. Dafür bringen unsere Gewerbemakler die passende Erfahrung mit:

  • Bau- und Planungsrecht: Wir kennen die Fragen zu Bebauungsplan, Nut­zungs­än­de­rung und Genehmigung bei Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en.
  • Kontakte zu Verkäufern, Pro­jekt­ent­wick­lern und Investoren: Wir bringen Ihr Gesuch dort an, wo Hallen entstehen oder den Eigentümer wechseln.
  • Technisches Verständnis: Statik, Nutzungsklassen und Erschließung prüfen wir gemeinsam mit unseren Sach­ver­stän­di­gen.
  • Erfahrung mit vielen Hallentypen: Von der Industriehalle bis zur Werkstatthalle kennen wir die Anforderungen un­ter­schied­li­cher Branchen.

Halle kaufen: Darauf kommt es an

Der Kauf einer Halle bringt mehr Fragen mit sich als der Kauf einer klassischen Immobilie: Nutzungsart, Bebauungsplan, Altlasten und Ge­neh­mi­gungs­la­ge entscheiden gemeinsam darüber, ob eine Halle zu Ihrem Gewerbe passt. Wer diese Punkte früh prüft und sich von Maklern mit Sachverstand begleiten lässt, findet schneller die passende Immobilie und vermeidet teure Überraschungen nach dem Kauf. Ob Halle oder Grundstück mit Halle: Sprechen Sie uns an.

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André Heid
Heid Im­mo­bi­li­en­mak­ler - Kontakt Fundierte Markt­wert­ermitt­lung und professionelle Vermarktung von Wohn- und Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en

Häufige Fragen an unsere Gewerbemakler

In diesem Abschnitt geben unsere Gewerbemakler getreu des Mottos „Wissen, das verkauft“ Antworten auf oft gestellte Fragen von Interessenten, die eine Halle oder ein Ge­wer­be­grund­stück kaufen möchten.

Was kostet mich eine Halle für mein Gewerbe?

Der Preis hängt von Lage, Bauzustand und geplanter Nutzung ab. Rechnen Sie zum Kaufpreis die Kaufnebenkosten ein: Allein die Grund­er­werb­steu­er liegt je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent.⁶ Hinzu kommen Notar- und Grundbuchkosten sowie gegebenenfalls Kosten für Gutachten.

Brauche ich eine Baugenehmigung für Umbauten oder eine Nut­zungs­än­de­rung?

Eine Nut­zungs­än­de­rung braucht meistens eine Baugenehmigung, denn für die neue Nutzung gelten oft andere Anforderungen als für die bisherige. Das gilt auch dann, wenn Sie die Halle nicht umbauen. Für einen Umbau ist meistens ebenfalls eine Baugenehmigung nötig. Ob im Einzelfall ein Antrag erforderlich ist, regelt die Lan­des­bau­ord­nung, die untere Baubehörde berät Sie dazu.⁵

Was bedeutet der Unterschied zwischen Gewerbe- und Industriegebiet für mich?

Ein Gewerbegebiet (§ 8 BauNVO) ist vorwiegend für nicht erheblich belästigende Gewerbebetriebe vorgesehen, etwa Hand­werks­be­trie­be, Bürogebäude oder Lagerhäuser. Ein Industriegebiet (§ 9 BauNVO) ist dagegen ausschließlich Ge­wer­be­be­trie­ben vorbehalten, und zwar vorwiegend solchen, die aufgrund von Lärm, Emissionen oder anderen Störfaktoren in einem Gewerbegebiet nicht zulässig wären.³ Für Sie als Käufer bedeutet das: Welche Nutzung auf einem Grundstück erlaubt ist, hängt direkt von dessen Einstufung im Bebauungsplan ab.

Wie hoch muss meine Lagerhalle für Regallager sein?

Wie hoch die Halle sein muss, hängt von Regalsystem und Lagerguthöhe ab, planen Sie deshalb Platz über dem Lagergut ein. Ohne selbsttätige Feu­er­lösch­an­la­ge sieht die Muster-In­dus­trie­bau­richt­li­nie zudem vor, Lagerbereiche durch Freiflächen in Lagerabschnitte von höchstens 1.200 Quadratmetern zu unterteilen.² Welche Regeln für Ihre Halle gelten, klärt die Baubehörde nach Landesrecht.

Lohnt sich der Kauf einer Halle für mich im Vergleich zur Miete?

Ob sich der Kauf im Vergleich zur Miete lohnt, hängt vor allem von der geplanten Nutzungsdauer ab. Eine vereinfachte Rechnung ohne Finanzierung und Instandhaltung ergibt bei 600 Euro Kaufpreis und 5 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter und Monat rund zehn Jahre bis zur Amortisation.¹ Mit Finanzierung, Instandhaltung und Wertentwicklung fällt die Rechnung meistens länger und individueller aus. Planen Sie, die Halle deutlich länger als zehn Jahre zu nutzen, spricht das eher für den Kauf. Trägt die Halle maßgeblich zu Umsatz- oder Ge­winn­stei­ge­run­gen bei, kann sich der Kauf auch bei kürzerer Nutzung rentieren.