Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis verkaufen mit dem Profi

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Katharina Heid
Heid Im­mo­bi­li­en­mak­ler - Kontakt Fundierte Markt­wert­ermitt­lung und professionelle Vermarktung von Wohn- und Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en

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Gute Zeiten für den Verkauf Ihrer Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis

Die Physiotherapie-Branche kämpft derzeit besonders mit dem Mangel an qualifizierten Fachkräften. Was Sie in Ihrem Alltag als Inhaber einer Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis vermutlich vor Her­aus­for­de­run­gen gestellt hat, ist mit Blick auf den Verkauf ein echter Vorteil. Denn Käufer suchen gezielt nach Praxen, die mit eingespielten und hoch­qua­li­fi­zier­ten The­ra­peu­ten­teams punkten können. Sind Sie in diesem Bereich gut aufgestellt, sammeln Sie bereits Pluspunkte bei potenziellen Käufern und können schneller Ihre Praxis verkaufen.

Natürlich zählt aber auch der Gewinn der Praxis. Dieser hilft abzuschätzen, wie wirtschaftlich sie in der Vergangenheit geführt wurde und wie zukunftsfähig sie ist. Apropos zukunftsfähig: Das Thema Digitalisierung spielt ebenfalls eine Rolle.

Für Sie wichtig zu wissen: Vermeiden Sie In­ves­ti­ti­ons­stau und wählen Sie den richtigen Zeitpunkt für den Verkauf. Am besten starten Sie mit der Suche nach einem passenden Nachfolger, wenn die Praxis gerade sehr gut läuft. Volle Auftragsbücher, ein gut besetztes Team und moderne Geräte machen einen guten Eindruck.

Der Praxisinhaber als Risikofaktor beim Verkauf

Als Inhaber einer Physiopraxis haben Sie vermutlich eine ganze Menge gestemmt. Gerade bei kleineren Praxen ist es häufig so, dass Inhaber nicht nur die Praxis führen, sondern auch selbst als Therapeuten tätig sind. In Bezug auf den Verkauf kann sich das negativ auswirken. Denn wenn die Be­hand­lungs­ka­pa­zi­tä­ten und die Patientenzahl zu sehr vom Inhaber abhängig sind, muss ein potenzieller Käufer damit rechnen, dass beides durch den Verkauf erstmal zurückgeht.

Dem können Sie allerdings aktiv begegnen, bevor Sie die Physiopraxis verkaufen. Ziehen Sie sich zeitig aus den Behandlungen zurück und stellen Sie gegebenenfalls einen oder mehrere neue Therapeuten nach. Das ist aufgrund des aktuellen The­ra­peu­ten­man­gels kein einfaches Unterfangen, wirkt sich aber sehr positiv auf den Wert Ihrer Praxis aus. Planen Sie, nach dem Verkauf in den Ruhestand zu gehen, hilft Ihnen der sukzessive Rückzug aus dem Tagesgeschäft vielleicht sogar, sich langsam aus dem Arbeitsleben zurückzuziehen.

Nicht nur der Rückzug des Inhabers kann den Wert steigern. Auch eine bessere Organisation und eine stärkere Auslastung des Teams können dazu beitragen. Prüfen Sie deshalb vor dem Verkauf, ob administrative Aufgaben effizienter verteilt, Be­hand­lungs­ka­pa­zi­tä­ten besser genutzt oder zusätzliche Angebote ausgebaut werden können.

Geschäftsführerin Katharina Heid

Eine Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis ist für Käufer besonders attraktiv, wenn sie nicht allein von ihrem bisherigen Inhaber lebt. Ein starkes Therapeutenteam und stabile Pa­ti­en­ten­struk­tu­ren schaffen Vertrauen und können sich deutlich auf den Wert der Praxis auswirken.

Ge­schäfts­füh­re­rin Katharina Heid

So läuft der Verkauf einer Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis ab

Die Suche nach einem Käufer ist nur ein Teil im Verkaufsprozess, an dessen Ende hoffentlich eine Ver­trags­un­ter­zeich­nung steht. Insgesamt sollten Sie für den Verkauf mit diesen Schritten rechnen:

1. Praxis bewerten: Ermitteln Sie zunächst den Wert Ihrer Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis und legen Sie einen realistischen Verkaufspreis fest. Dabei spielen unter anderem Ertrag, Ausstattung, Patientenstamm und Therapeutenteam eine Rolle. Für eine aussagekräftige Bewertung sollten die be­triebs­wirt­schaft­li­chen Zahlen der vergangenen Jahre vorliegen. Die selbstständige Ermittlung ist oftmals sehr kompliziert, daher empfehlen wir, eine Bewertung von Sach­ver­stän­di­gen vornehmen zu lassen. Das wirkt auch deutlich transparenter und professioneller gegenüber Kauf­in­ter­es­sen­ten.

Ihr Vorteil: Beauftragen Sie uns exklusiv für ein Jahr mit dem Verkauf Ihrer Physiopraxis, erstellen die Sach­ver­stän­di­gen in unserem Haus ein kostenloses Kurzgutachten für Sie. Damit legitimieren Sie den Verkaufspreis gegenüber Interessenten schlüssig, da die Wertermittlung nach ge­set­zes­kon­for­men Methoden durch öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige erfolgte und nicht nur von einem Makler geschätzt wurde.

2. Verkauf vorbereiten: Stellen Sie alle wichtigen Unterlagen zusammen. Dazu gehören unter anderem die Be­triebs­wirt­schaft­li­che Auswertung (BWA), Jah­res­ab­schlüs­se, Mietvertrag, Mit­ar­bei­ter­über­sicht, Angaben zu laufenden Verträgen sowie Informationen zu Patientenstamm, Ausstattung und Leis­tungs­spek­trum. Sie sollten außerdem prüfen, ob Ihre Physiopraxis auch weiterhin die Voraussetzungen für die Zulassung als Heil­mit­tel­er­brin­ger erfüllt, da dieser Punkt für Käufer von großer Bedeutung ist.

3. Käufer suchen: Nun beginnt die Suche nach einem passenden Nachfolger. Dabei kommen beispielsweise selbstständige Phy­sio­the­ra­peu­ten, bestehende Praxisinhaber oder größere Anbieter und Therapiezentren infrage. Gerade bei der Suche nach einem Käufer sollten Sie auf Diskretion achten, damit Mitarbeiter und Patienten nicht unnötig verunsichert werden. Unsere Praxismakler unterstützen Sie gern beim Verkauf Ihrer Physiopraxis.

4. Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis prüfen und Kauf verhandeln: Interessierte Käufer möchten sich meist ein genaues Bild von der Physiopraxis machen. Dazu gehören eine Besichtigung und die Prüfung der wirt­schaft­li­chen Kennzahlen, Verträge, Räumlichkeiten, Ausstattung und Mit­ar­bei­ter­struk­tur. Anschließend werden Kaufpreis und weitere Bedingungen der Übernahme verhandelt.

5. Vertrag schließen und Übergabe vorbereiten: Sind sich beide Seiten einig, werden die Details der Praxisübernahme vertraglich festgehalten. Dazu gehören unter anderem Kaufgegenstand, Kaufpreis, Übergabetermin, Inventar und der Umgang mit bestehenden Verträgen. Auch die Übernahme des Mietvertrags und die Voraussetzungen für die weitere Versorgung von Kassenpatienten sollten rechtzeitig geklärt werden.

Zur Vorbereitung der Übergabe gehört auch, dass Sie Mitarbeiter und Patienten über den Verkauf informieren. Angestellte Mitarbeiter, die nicht möchten, dass ihr Ar­beits­ver­hält­nis wie gesetzlich vorgesehen automatisch an Ihren Nachfolger übergeht, müssen genug Zeit haben, dem zu widersprechen.

Wi­der­spruchs­frist: Angestellte haben einen Monat nach Zugang der vollständigen und korrekten Unterrichtung über die Be­triebs­über­nah­me Zeit, um zu widersprechen. Für die Bekanntgabe genügt die Textform, ein etwaiger Wiederspruch muss schriftlich erfolgen. Die Arbeitnehmer dürfen sich aussuchen, ob sie ihren Widerspruch gegenüber dem bisherigen Praxisinhaber erklären oder bereits an dessen Nachfolger.6. Praxis übergeben: Zum vereinbarten Termin übernimmt der Käufer die Physiopraxis. Damit der Übergang möglichst reibungslos funktioniert, kann es sinnvoll sein, den Nachfolger zunächst einzuarbeiten und ihn mit Mitarbeitern, Abläufen, Zuweisern und or­ga­ni­sa­to­ri­schen Besonderheiten vertraut zu machen.

Gut zu wissen: Die Zulassung als Heil­mit­tel­er­brin­ger kann nicht verkauft werden. Sollen in der Zukunft auch gesetzlich Versicherte behandelt werden, muss der Käufer qualifiziert sein, um eine Zulassung zu bekommen. Die Beantragung und die Erteilung der Zulassung können dauern und den Verkaufsprozess verzögern.³

Diese Werttreiber entscheiden über den Praxiswert

Der Wert Ihrer Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis sollte immer individuell ermittelt werden. Das geht am besten über das modifizierte Er­trags­wert­ver­fah­ren. Damit werden sowohl die materiellen als auch ideellen Werte einbezogen, sodass Sie und potenzielle Käufer einen umfassenden Überblick über den Wert der Praxis erhalten. Konkret bedeutet das, dass nicht nur greifbare Elemente, wie die Ausstattung Ihrer Praxis, sondern auch ideelle Werte, wie die Qualifikation Ihrer Therapeuten oder die Qualität der Zuweiser (d. h. überweisende Ärzte), in die Gesamtbewertung einfließen.³

1. Das Team: Ihre Therapeuten sind der wichtigste Wert, den Ihre Praxis vorzuweisen hat. Gerade aufgrund des Fach­kräf­te­man­gels haben sie nochmal an Wert dazugewonnen. Die Größe des Teams und damit einhergehend die Be­hand­lungs­ka­pa­zi­tä­ten zählen zu den wichtigsten Faktoren für den Wert. Aber auch die un­ter­schied­li­chen Qualifikationen Ihrer Mitarbeiter sind wichtig (z. B. Osteopathie, Manuelle Lymphdrainage, Bobath / Vojta, Kinesio-Taping, Fas­zi­en­dis­tor­si­ons­mo­dell, Kie­fer­ge­lenks­the­ra­pie, etc.). Für Käufer ist außerdem wichtig, wie stabil das Team ist: Häufige Wechsel oder absehbare Kündigungen können den Wert der Praxis schmälern.

2. Patientenzulauf und Zuweiser: Potenzielle Käufer prüfen, woher die Patienten kommen. Gibt es gefestigte Beziehungen zu Ärzten, die immer wieder Menschen an Ihre Praxis überweisen? Ist die Online-Sichtbarkeit so gut, dass ständig ein steter Fluss an Online-Buchungen besteht? Stellt sich bei der Prüfung jedoch heraus, dass die Patienten vor allem wegen Ihnen persönlich kommen, wird das eher als Nachteil gewertet.

3. Leis­tungs­spek­trum: Ein reines Geschäft mit Kassenpatienten ist planbar, aber mit nur geringen Margen verbunden. Deutlich attraktiver für Käufer ist eine Mischung aus Kassenpatienten, Privatpatienten, Angeboten für Selbstzahler wie Prä­ven­ti­ons­kur­sen oder Trainings sowie Kooperationen mit Firmen und Sportvereinen.

4. Räume: Für Käufer sind auch die Räumlichkeiten wichtig: wie lange ein eventuell geltender Mietvertrag noch läuft, wie die Konditionen zur Übernahme sind und ob die Räume auch heute noch zulassungsfähig sind und die Praxis selbst barrierefrei. Auch der Standort selbst spielt eine Rolle – etwa Erreichbarkeit, Park­mög­lich­kei­ten und das Einzugsgebiet.

5. Ausstattung: Stellen Sie sicher, dass alle Geräte und Hilfsmittel einwandfrei funktionieren und keine sichtbaren Beschädigungen aufweisen. Risse in den Liegen oder quietschendes Trainingsgeräte machen bei der ersten Besichtigung einen schlechten Eindruck.

6. Digitalisierung: Ein funk­tio­nie­ren­des Online-Buchungssystem, eine nach­voll­zieh­ba­re digitale Abrechnung und eine strukturierte Praxissoftware-Dokumentation wirken sich positiv auf den Wert aus – besonders, wenn digitale Lösungen administrative Abläufe unabhängig vom Inhaber vereinfachen.

7. Umsatz und Gewinn: Der Umsatz spielt für die Bewertung nur eine untergeordnete Rolle. Wichtiger ist, wie viel des Umsatzes tatsächlich als Gewinn erzielt wird und wie sich dieser Gewinn in den vergangenen Jahren entwickelt hat.

Infografik zu wertsteigernden und wertmindernden Faktoren einer Physiotherapiepraxis wie Teamgröße, Digitalisierung, Patientenmix, Ausstattung und Zuweiser
Der Wert einer Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis hängt unter anderem von Team, Ausstattung und Pa­ti­en­ten­struk­tur ab.

So begleitet Sie Heid Im­mo­bi­li­en­mak­ler beim Verkauf

Der Verkauf einer Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis ist eine wichtige Entscheidung. Neben einem passenden Kaufpreis kommt es darauf an, den richtigen Käufer zu finden und den laufenden Praxisbetrieb während des Verkaufs zu schützen. Unsere Makler mit Sachverstand unterstützen Sie dabei von der ersten Bewertung bis zur Übergabe Ihrer Physiopraxis an den Käufer.

  • Professionelle Wertermittlung: Unsere Sach­ver­stän­di­gen ermitteln den Wert Ihrer Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis und berücksichtigen dabei unter anderem Ertrag, Therapeutenteam, Patientenstamm, Ausstattung und Standort.
  • Individuelle Ver­kaufs­stra­te­gie: Gemeinsam entwickeln wir eine Strategie, die zu Ihrer Praxis und Ihren persönlichen Vorstellungen für den Verkauf passt.
  • Diskrete Vermarktung: Wir sprechen gezielt potenzielle Käufer an und behandeln sensible Informationen über Ihre Praxis vertraulich.
  • Käufersuche und Auswahl: Wir identifizieren geeignete Interessenten und begleiten Sie bei der Auswahl eines passenden Nachfolgers.
  • Ver­hand­lungs­be­glei­tung: Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Einigung über Kaufpreis und Ver­trags­be­din­gun­gen stehen wir Ihnen zur Seite.
  • Begleitung bis zur Übergabe: Auch nach der Kauf­ent­schei­dung unterstützen wir Sie bei der Vorbereitung und Koordination der Praxisübergabe.

Sie möchten Ihre Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis verkaufen? Lassen Sie den Wert Ihrer Praxis jetzt professionell ermitteln und erfahren Sie, welche Möglichkeiten Sie für einen erfolgreichen Verkauf haben.

Fazit

Der Verkauf einer Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis gelingt am besten, wenn Sie frühzeitig planen und den richtigen Zeitpunkt wählen: Ein starkes, unabhängig vom Inhaber arbeitendes Therapeutenteam, ein stabiler Patientenstamm und eine zu­las­sungs­fä­hi­ge Infrastruktur sind die wichtigsten Werttreiber. Wer diese Faktoren vor dem Verkauf gezielt stärkt und sich professionell begleiten lässt, erzielt meist den besten Preis.

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André Heid
Heid Im­mo­bi­li­en­mak­ler - Kontakt Fundierte Markt­wert­ermitt­lung und professionelle Vermarktung von Wohn- und Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en

Häufige Fragen zum Thema Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis verkaufen

Sollten Sie noch Fragen vor dem Verkauf Ihrer Physiopraxis haben, rufen Sie uns gerne unter 0158 – 884 916 68 an.

Wie viel ist meine Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis wert?

Den Wert Ihrer Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis sollten Sie individuell ermitteln lassen. Er setzt sich aus materiellen Dingen, wie der Ausstattung, und ideellen Werten, wie dem Therapeutenteam, zusammen. Der Wert wird mit der modifizierten Er­trags­wert­me­tho­de ermittelt und ist die Basis für die Festlegung eines Preises. Unsere Sach­ver­stän­di­gen unterstützen Sie gerne und ermitteln den aktuellen Wert Ihrer Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis.

Wie lange dauert der Verkauf meiner Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis?

Eine konkrete Angabe zur Dauer des Ver­kaufs­pro­zes­ses ist nicht möglich. Grundsätzlich sollten Sie aber so früh wie möglich mit der Vorbereitung und Suche nach einem Nachfolger starten, um nicht unter Zeitdruck zu geraten. Wir empfehlen, mindestens ein Jahr vor der geplanten Übergabe mit der Vermarktung zu beginnen.

Welche Unterlagen benötige ich für den Verkauf?

Bevor Sie Ihre Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis verkaufen, sollten Sie die folgenden Unterlagen möglichst vollständig vorbereiten:

  • Wirtschaftliche Unterlagen: BWA, Ge­winn­ermitt­lun­gen und Um­satz­ent­wick­lung
  • Verträge: Mietvertrag, Mitarbeiter- und Arbeitsverträge sowie laufende Verträge
  • Pra­xis­in­for­ma­tio­nen: Angaben zu Ausstattung, Pa­ti­en­ten­ent­wick­lung und Leis­tungs­spek­trum

Womit wird der Wert meiner Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis korrekt berechnet?

Die geeignete und vom Gesetzgeber vorgesehen Methode ist das modifizierte Er­trags­wert­ver­fah­ren. Dieses stellt die Rentabilität der Physiopraxis in den Vordergrund. Makler, die keine Inhouse-Kompetenz durch ein Team aus zertifizierten Sach­ver­stän­di­gen haben, wenden womöglich noch die völlig veraltete und nicht für diesen Zweck vorgesehene Ärz­te­kam­mer­for­mel an.

Welche Steuern fallen an, wenn ich meine Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis verkaufe?

Wenn Sie Ihre Phy­sio­the­ra­pie­pra­xis verkaufen, müssen Sie den Gewinn aus dem Verkauf versteuern. Entscheidend ist also nicht der gesamte Verkaufspreis, sondern der Betrag, der nach Abzug des steuerlichen Praxiswerts und der Verkaufskosten übrigbleibt. Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie einen Freibetrag oder eine Steu­er­ver­güns­ti­gung nutzen – zum Beispiel den ermäßigten Steuersatz für Verkäufer ab 55 Jahren.⁴ Wie hoch die Steuer tatsächlich ausfällt, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab.