Werkstatthalle kaufen: Das richtige Objekt finden

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Katharina Heid
Heid Im­mo­bi­li­en­mak­ler - Kontakt Fundierte Markt­wert­ermitt­lung und professionelle Vermarktung von Wohn- und Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en

Ihre Vorteile beim Kauf einer Werkstatthalle

Immobilien-Expertise

Bei uns erhalten Sie geballte Inhouse-Kompetenz rund um die Vermarktung und Bewertung Ihrer Immobilie.

Kompetente Betreuung

Unsere Makler unterstützen Sie rund um Kauf & Verkauf sämtlicher Immobilienarten.

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Welche Anforderungen stellt Ihr Gewerk an eine Werkstatthalle?

Bei Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en bestimmt grundsätzlich der Zweck die Anforderungen. Das gilt natürlich auch für Werkstatthallen. Wenn Sie nach einer passenden Immobilie suchen, ist es daher sinnvoll, vorab zu prüfen, welche baulichen Rah­men­be­din­gun­gen erfüllt sein müssen, damit Sie und Ihre Mitarbeiter in der Halle gut und sicher arbeiten können. Deckenhöhe, die Tragfähigkeit des Bodens, Belüftung und Aufbau der Räume müssen zu Ihrem Vorhaben passen.

Kfz-Werkstatt

Kfz-Werkstätten benötigen in erster Linie ausreichend Fläche, um überhaupt arbeiten zu können. Für eine kleinere Werkstatt mit zwei bis vier Hebebühnen sollten Sie mit mindestens 200 bis 400 Quadratmetern Werkstattfläche rechnen. Zusätzlich zur reinen Arbeitsfläche brauchen Sie Platz für Ersatzteillager, Kunden- und Bürobereich sowie Sozialräume. Nicht nur die Fläche, sondern auch die Deckenhöhe ist bei diesem Gewerk relevant: Mindestens vier Meter hoch muss die Decke sein, damit Sie in der Werkstatthalle mit Hebebühnen arbeiten können. Für diese braucht die Halle außerdem verstärkte Fundamente im Boden.

Gesetzlich vorgeschrieben sind außerdem eine Ab­gas­ab­saug­an­la­ge und ein Ölabscheider für die Ab­was­ser­be­hand­lung nach DIN EN 858 und DIN 1999-100.² Eine Druck­luft­ver­sor­gung mit Ringleitung sollte ebenfalls vorhanden sein, um entsprechende Werkzeuge nutzen zu können. Zwar lässt sich das nachrüsten, allerdings sind die Kosten dafür hoch, und entsprechende Bauanträge und Genehmigungen verzögern gegebenenfalls den Start in der Werkstatt.

Schreinerei und Tischlerei

Betriebe, die Holz verarbeiten, haben meist keine besonderen Anforderungen an das Fundament einer Werkstatthalle. Allerdings sollten Sie auch hier auf die Deckenhöhe achten, wenn Sie in der Halle zusätzlich Holz lagern möchten. Um Material anzuliefern und einzulagern, sollte die Halle ebenerdig zugänglich sein.

Für die Arbeit an sich gelten Schutzvorgaben, die Sie einhalten müssen: Sie benötigen eine Absauganlage für Holzstaub zum Ex­plo­si­ons­schutz. Außerdem ist ein eigenes Abluftsystem für den Lackierbereich vorgeschrieben.

Metallbau und Schlosserei

Im Metallbau und in der Schlosserei arbeiten Sie und Ihre Mitarbeiter ebenfalls mit schweren Stücken und Maschinen, weshalb die Tragfähigkeit des Bodens sehr wichtig ist. Verstärkte Fundamente sollten vor allem dann vorhanden sein, wenn Sie mit schweren Maschinen arbeiten. Kommen Hebebühnen zum Einsatz oder arbeiten Ihre Mitarbeiter an besonders großen Maschinen, ist auch die Deckenhöhe wichtig. Für schwere Bauteile ist eine Kranbahn von Vorteil, die sich bei Bedarf auch nachrüsten lässt. Für Arbeitsplätze, an denen geschweißt wird, ist eine eigene Absaugung erforderlich. Je nach Objekt und vereinbartem Verkaufsumfang gehören auch vorhandene Maschinen, Werkbänke oder eine bereits eingebaute Kranbahn zum Angebot.

Werkstattkauf: Beachten Sie Lage, Sozialräume und Genehmigungen

Neben den speziellen Anforderungen, die jedes Gewerk an eine Werkstatthalle stellt, gibt es Punkte, die für jede Halle von Bedeutung sind, aus Sicht Ihrer Lieferanten, Ihrer Mitarbeiter und des Gesetzgebers.

Lage und Grundstück

In den meisten Fällen zählt die gute Anbindung sowohl für Kunden als auch für den Lieferverkehr. Bekommen Sie große Lieferungen, sollten auch Lastwagen die Halle gut erreichen können. Kommen Kunden direkt zu Ihnen, ist es ebenfalls wichtig, dass die Halle gut gelegen und leicht zu finden ist. Vor Ort sollten ausreichend Stellplätze und Rangierfläche zur Verfügung stehen.

Nicht jede Halle passt sofort zu Ihren Plänen. Daher sollten Sie sich einen Überblick über den Bebauungsplan verschaffen: Er legt nach Bau­nut­zungs­ver­ord­nung fest, ob die Fläche als Gewerbegebiet (§ 8 BauNVO)³ oder Industriegebiet (§ 9 BauNVO)⁴ ausgewiesen ist. Werk­statt­be­trie­be sind meistens bereits im Gewerbegebiet zulässig. Neben Bestandshallen vermitteln unsere Gewerbemakler auch Neubauprojekte und Pro­jekt­ent­wick­lun­gen für Werkstatthallen, etwa von Bauträgern und Pro­jekt­ent­wick­lern. Mehr zum Unterschied beider Gebietstypen finden Sie auf der Seite zum Thema Halle kaufen.

Sozialräume und Arbeitsschutz

Eine Werkstatthalle ist ein Arbeitsplatz im Sinne der Ar­beits­stät­ten­ver­ord­nung. Dementsprechend gelten Anforderungen an den Arbeitsschutz und an Sozialräume. Es müssen Sanitärräume und Umkleiden vorhanden sein. Außerdem muss ab mehr als zehn Beschäftigten, die regelmäßig vor Ort arbeiten, ein Personalraum in der Werkstatthalle zur Verfügung stehen.⁵

Genehmigungen und Umweltauflagen

Prüfen Sie, bevor Sie eine Werkstatthalle kaufen, ob die von Ihnen geplante Nutzung möglich ist. Im besten Fall finden Sie eine Halle, die bereits als Werkstatt in Ihrem Gewerk genutzt wurde. Ist das nicht der Fall, brauchen Sie nach Baugesetzbuch meistens eine Baugenehmigung für die Nut­zungs­än­de­rung, denn für die neue Nutzung gelten oft andere Anforderungen als für die bisherige (§ 29 BauGB). Das gilt auch, wenn Sie an der Bausubstanz selbst nichts verändern.⁶

Solche Fragen greifen unsere Gewerbemakler bei Bedarf gemeinsam mit den passenden Fachleuten auf und klären den weiteren Prüfbedarf.

Stellen Sie außerdem sicher, dass ge­wer­be­spe­zi­fi­sche Auflagen, etwa zu Lärmschutz, Abluftsystemen und gegebenenfalls zur Ge­fahr­stoff­la­ge­rung, erfüllt sind. Sinnvoll ist es, vor dem Kauf bei der unteren Bauaufsicht nachzufragen, ob die geplante Nutzung überhaupt ge­neh­mi­gungs­fä­hig ist.

Das kostet eine Werkstatthalle

Beim Kauf einer Werkstatthalle richtet sich der Preis nicht nur nach der Größe der Immobilie, sondern auch nach den besonderen Anforderungen des jeweiligen Gewerks. Käufer zahlen zwischen 300 und 1.500 Euro pro Quadratmeter für Hallen im Allgemeinen.⁷ Werkstatthallen bewegen sich eher im unteren Bereich dieser Spanne und können auch für weniger als 300 Euro pro Quadratmeter erhältlich sein. Je nach Ausstattung, Fundament und Deckenhöhe steigt der Preis. Auch die Anbindung an die Infrastruktur spielt eine Rolle: Je besser die Werkstatthalle an Straße oder Schiene angebunden ist, desto teurer ist sie tendenziell.

Geschäftsführerin Katharina Heid

Bei einer Werkstatthalle zählt nicht nur der Qua­drat­me­ter­preis, sondern vor allem, ob die technische Ausstattung zum eigenen Gewerk passt. Eine günstige Halle ohne Hebebühnen-Fundament, Absauganlage oder Ölabscheider wird durch die nötige Nachrüstung am Ende oft teurer als eine etwas teurere Halle, die diese Technik bereits mitbringt.

Ge­schäfts­füh­re­rin Katharina Heid

So läuft der Kauf einer Werkstatthalle ab

Unsere Makler begleiten Sie von der ersten Anforderung bis zur Übergabe. Wie lange der Kauf dauert, hängt von Objekt, Gewerk und Ge­neh­mi­gungs­la­ge ab und lässt sich nicht pauschal sagen.

1. Anforderungen klären: Sie sollten genau wissen, was Sie mit Ihrer Werkstatthalle vorhaben, häufig ergibt sich das bereits aus dem Gewerk. Klären Sie außerdem, ob die Halle nur für Arbeiten oder zum Teil auch als Lager dienen soll.

2. Objekt suchen: Unsere Makler wissen, worauf es ankommt, und finden auch Off-Market-Angebote, die nicht öffentlich inseriert werden.

3. Besichtigung:  Zur Besichtigung sollten Sie den geplanten Aufbau bereits im Kopf haben. Prüfen Sie gleich vor Ort, ob die räumlichen Gegebenheiten zu Ihren Vorstellungen passen.

4. Nutzung prüfen: Beachten Sie die spezifischen Anforderungen Ihres Gewerks. Bei Fragen zur Halle ziehen wir unsere Sach­ver­stän­di­gen und Energieberater hinzu, kostenlos als Teil unserer Maklerbetreuung. Sie schätzen auch ein, ob Fundamente und Statik für Ihre Maschinen ausreichen. Ist die Nutzung möglich, klären Sie zusätzlich die Finanzierung.

5. Ver­trags­ver­hand­lun­gen: Lassen Sie sich im besten Fall von einem Anwalt für Gewerberecht beraten.

6. Notartermin und Übergabe: Beim Notartermin unterzeichnen Sie den Kaufvertrag, anschließend erfolgt die Übergabe.

7. Nut­zungs­än­de­rung beantragen (optional): Ist eine neue Nutzung der Halle vorgesehen, beantragen Sie nach dem Kauf die Nut­zungs­än­de­rung.

Was unsere Gewerbemakler auszeichnet

Der Kauf einer Werkstatthalle bringt bau- und pla­nungs­recht­li­che Fragen mit sich, die über den klassischen Immobilienkauf hinausgehen. Unsere Gewerbemakler bringen genau dafür die passende Expertise mit:

  • Fachwissen zu bau- und pla­nungs­recht­li­chen Fragen: Wir kennen die Anforderungen an Bebauungsplan, Nut­zungs­än­de­rung und Genehmigung bei Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en.
  • Technisches Verständnis für un­ter­schied­li­che Gewerke: Ob Kfz-Werkstatt, Schreinerei oder Metallbau, wir kennen die baulichen Anforderungen der jeweiligen Branche.
  • Kontakte zu Hand­werks­be­trie­ben, Innungen und Verkäufern: Wir bringen Ihr Gesuch dort an, wo Werkstatthallen entstehen oder den Eigentümer wechseln.
  • Erfahrung mit Ge­neh­mi­gungs­pro­zes­sen: Wir begleiten Nut­zungs­än­de­run­gen und wissen, welche Auflagen je nach Gewerk zu erwarten sind.

Werkstatthalle kaufen: Darauf kommt es an

Beim Kauf einer Werkstatthalle kommt es vor allem auf die Passung zum Gewerk an. Achten Sie genau darauf, welche Anforderungen eine Halle in Bezug auf Deckenhöhe, Fundamente, Ar­beits­si­cher­heit und eingebaute Technik erfüllen muss, und prüfen Sie zeitnah, ob die Halle für die geplante Nutzung geeignet ist. Unsere Makler unterstützen Sie gern von der Suche bis zum erfolgreichen Kauf.

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André Heid
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Häufige Fragen an unsere Gewerbemakler

In diesem Abschnitt geben unsere Gewerbemakler getreu des Mottos „Wissen, das verkauft“ Antworten auf oft gestellte Fragen von Interessenten, die eine Werkstatthalle kaufen möchten. Für ein persönliches Gespräch erreichen Sie uns unter 0158 – 884 916 68.

Was kostet es mich, wenn ich eine Werkstatthalle kaufe?

Es ist nicht möglich, pauschal einen Preis für Werkstatthallen zu nennen. Der Qua­drat­me­ter­preis richtet sich unter anderem nach der Deckenhöhe, der Tragfähigkeit der Fundamente, der Lage und eingebauter Technik. Je mehr bereits vorhanden ist, desto teurer ist die Halle im Kauf, doch die Nachrüstung ist oftmals deutlich teurer und ge­neh­mi­gungs­pflich­tig.

Brauche ich für meine Kfz-Werkstatt einen Ölabscheider, auch wenn er noch nicht eingebaut ist?

Ja, aus Um­welt­schutz­grün­den ist ein Ölabscheider in einer Kfz-Werkstatt vorgeschrieben.² Ist dieser noch nicht verbaut, müssen Sie ihn nachrüsten.

Wie groß muss meine Werkstatthalle sein?

Das richtet sich danach, welches Gewerk darin tätig ist und wie viele Mitarbeiter täglich arbeiten sollen. Für eine Kfz-Werkstatt mit zwei bis vier Hebebühnen rechnen Sie mit mindestens 200 bis 400 Quadratmetern Werkstattfläche, zuzüglich Fläche für Lager, Büro und Sozialräume.

Ab wann brauche ich einen Pausenraum für meine Mitarbeiter?

Einen Pausenraum benötigen Sie ab mehr als zehn Mitarbeitern.⁵

Kann ich eine bestehende Lagerhalle zur Werkstatt umbauen?

Ja, grundsätzlich ist das möglich. Prüfen Sie vorab, ob die Lagerhalle die baulichen Anforderungen an eine Werkstatthalle erfüllt und ob der Bebauungsplan die Nutzung als Werkstatt zulässt.