Herrenhaus kaufen: Historische Immobilien finden
Historische Immobilien wie Herrenhäuser bieten eine ganz besondere Atmosphäre und eignen sich zugleich als Wertanlage: Bei guter Pflege und Instandhaltung steigt ihr Wert über die Jahre. Ein weiterer Vorteil bei denkmalgeschützten Häusern: Wer selbst einzieht, kann bis zu 90 Prozent der Sanierungskosten über zehn Jahre steuerlich absetzen¹, bei Vermietung sogar 100 Prozent über zwölf Jahre.² Mit Heid finden Sie das Herrenhaus, das zu Ihren Vorstellungen passt.
Ihre Vorteile mit einem spezialisierten Immobilienmakler
Kompetente Betreuung
Unsere Makler unterstützen Sie rund um Kauf & Verkauf sämtlicher Immobilienarten.
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Wir verfügen über Kontakte zu geprüften Interessenten, für die Ihr Objekt infrage kommen könnte.
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Bei uns erhalten Sie geballte Inhouse-Kompetenz rund um die Vermarktung und Bewertung Ihrer Immobilie.
Komplettservice bis zum Notar
Wir begleiten Sie und Ihr Objekt vom Exposé über Besichtigungen bis zur Unterschrift unter den Vertrag.
Persönliche Ansprechpartner
Sie wissen jederzeit, wer für Ihre Immobilie verantwortlich ist: Wir setzen auf Persönlichkeit statt Anonymität.
Das Wichtigste in Kürze
- Historische Immobilie: Herrenhäuser wurden in Deutschland zwischen dem 16. und dem frühen 20. Jahrhundert gebaut. Sie bieten eine außergewöhnliche Architektur und Atmosphäre.
- Kaufpreis und Zustand: Bei historischen Gebäuden sollten Sie besonders die Bausubstanz und den Zustand der Immobilie prüfen. Im besten Fall ziehen Sie einen Sachverständigen zu Rate, der Ihnen auch sagen kann, ob der Preis angemessen ist.
- Denkmalschutz berücksichtigen: Viele dieser Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Das erschwert Instandsetzung und Umbauten. Der Verkäufer hat eine Offenlegungspflicht und muss Sie darüber informieren.
- Sanierungs- und Folgekosten: Zustand und Denkmalschutz bestimmen, wie viel Geld Sie nach dem Kauf in die Sanierung investieren müssen. Zwar zahlen Sie für gut erhaltene Immobilien deutlich mehr, ersparen sich aber Stress und hohe Folgekosten.
- Kauf professionell begleiten lassen: Der Kauf einer historischen Immobilie sollte immer von einem Gutachter und einem Makler mit Sachverstand begleitet werden. Wir unterstützen Sie gern bei der Suche nach Ihrem Herrenhaus.
Worauf sollten Sie beim Kauf eines Herrenhauses achten?
Herrenhäuser gibt es in Deutschland seit dem 16. Jahrhundert. Die Bauwerke dienten im Gegensatz zu Schlössern und Burgen weniger der Verteidigung oder Sicherheit des Adels, sondern eher der Verwaltung von Ländereien. Herrenhäuser waren das Zentrum eines landwirtschaftlichen Betriebes und hatten meist angrenzende Gebäude, wie Ställe, Scheunen oder Speicher. Da im Herrenhaus vor allem adelige Gutsherren lebten, standen die herausragende Architektur, aber auch der Wohnkomfort immer im Fokus. Wenn Sie ein Herrenhaus kaufen möchten, sollten Sie sich allerdings nicht nur die Optik genau anschauen.
Lage und Grundstück
Da Herrenhäuser zumeist an die Verwaltung von landwirtschaftlichen Betrieben geknüpft waren, waren sie zu Bauzeiten eher abgelegen. Das ist heute nicht mehr immer der Fall. Dennoch sollten Sie sich die Lage genau anschauen, egal ob Sie selbst hier wohnen, das Herrenhaus vermieten oder gewerblich nutzen möchten. Eine gute Erreichbarkeit mit verschiedenen Verkehrsmitteln kann von Vorteil für Ihre Pläne sein. Außerdem sollten Sie auch das Grundstück genau betrachten. Die Größe, weitere Gebäude und gegebenenfalls Außenanlagen sollten in einem genauso guten Zustand sein wie das Herrenhaus selbst.
Unsere zertifizierte Sachverständige und Geschäftsführerin Katharina Heid nimmt die Lage der Immobilie im Video unter die Lupe:
Zustand des Herrenhauses
Heute noch erhaltene Herrenhäuser stammen aus dem 16. bis frühen 20. Jahrhundert. Sie sind meist über 100 Jahre oder sogar noch deutlich älter. Sie sollten daher einen genauen Blick auf die Bausubstanz werfen, im besten Fall mit einem Sachverständigen. Nehmen Sie auch die Haustechnik und die generelle Ausstattung des Gebäudes in Augenschein und lassen Sie sich Nachweise über bisher getätigte Sanierungen sowie Instandhaltungsmaßnahmen zeigen. Es gilt hierbei, den Sanierungsbedarf des Gebäudes realistisch einschätzen zu können.
Denkmalschutz
Viele Herrenhäuser stehen unter Denkmalschutz. Ist das bei einer Immobilie, die Sie besichtigen, der Fall, muss der derzeitige Eigentümer Sie darüber informieren. Denkmalgeschützte Gebäude kommen mit einer Instandhaltungspflicht, der Sie im Falle eines Kaufs nachkommen müssen. Damit gehen hohe Kosten, aber auch ein zeitlicher Aufwand einher, denn jede Baumaßnahme muss vom Landesamt für Denkmalpflege genehmigt werden. Zudem sind die Vorgaben für Umbau und Sanierung mitunter sehr streng, sodass Sie nur wenige oder keine gestalterischen Spielräume haben. Allerdings kommt die Pflicht auch mit Vergünstigungen: Wohnen Sie selbst im Herrenhaus, können Sie 90 Prozent der Kosten über zehn Jahre von der Einkommensteuer absetzen.¹ Vermieten Sie es, sind es sogar 100 Prozent über zwölf Jahre.²
Nutzung
Sie wissen vermutlich bereits, wie Sie ein Herrenhaus nutzen möchten. Grundsätzlich sind in den Gebäuden alle Nutzungen denkbar. Sie können das Herrenhaus privat, gewerblich oder kombiniert nutzen. Nicht alle Gebäude sind jedoch dafür geeignet, und nicht immer lässt die Architektur jede Nutzung zu. Daher sollten Sie vorab wissen, wonach Sie konkret suchen, um nur Immobilien in Betracht zu ziehen, die entsprechend nutzbar sind.
Ein Herrenhaus ist eine besondere Immobilie, bei der der erste Eindruck allein nicht ausreicht. Wer ein solches Gebäude kaufen möchte, sollte vor allem Bausubstanz, Nutzungsmöglichkeiten und langfristige Kosten genau prüfen.
Geschäftsführerin Katharina Heid
Was kostet ein Herrenhaus?
Eine pauschale Angabe zum Preis eines Herrenhauses ist nicht möglich, da die Preise sehr unterschiedlich sein können. Immerhin handelt es sich nicht nur um eine Immobilie, die einen Quadratmeterpreis hat, sondern um ein Gebäude mit historischem Wert. Nicht nur die Lage und die Größe sind hier für den Preis ausschlaggebend, sondern vor allem der bauliche Zustand. Der kann bei historischen Bauten sehr unterschiedlich ausfallen. So gibt es Gebäude, die sehr gut gepflegt sind und nur wenige Instandsetzungsmaßnahmen benötigen, und andere, die eine komplette Sanierung brauchen, bevor sie genutzt werden können. Gut erhaltene, gepflegte Herrenhäuser sind entsprechend teurer, während Gebäude mit Baumängeln im Preis deutlich günstiger sind. In diesem Fall müssen Sie allerdings ein hohes Budget für Instandsetzung einplanen, besonders wenn es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude handelt.
Lesetipp: Sie interessieren sich für historische Immobilien? Dann lesen Sie mehr zum Thema Burgen und Schlösser kaufen oder Gutshaus kaufen.
Welche Kosten entstehen zusätzlich?
Ihr Budget für den Kauf eines Herrenhauses sollte nicht nur den Kaufpreis und die üblichen Nebenkosten berücksichtigen. Da es sich häufig um große und historische Gebäude handelt, können auch für Sanierung, Instandhaltung und Unterhalt erhebliche Kosten entstehen.
Diese Kosten kommen auf Sie zu:
- Kaufpreis
- Grunderwerbsteuer: je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises.³
- Notar- und Grundbuchkosten: richten sich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) und machen meist etwa 1 bis 1,5 Prozent des Kaufpreises aus.⁴
- Eintragung im Grundbuch: etwa 0,5 Prozent des Kaufpreises.⁴
- gegebenenfalls Maklerprovision, zuzüglich Mehrwertsteuer
- Sanierungs- und Modernisierungskosten
- laufende Instandhaltungs- und Betriebskosten
Achtung, Kostenfalle: Gerade bei historischen Herrenhäusern sollten Käufer neben dem Kaufpreis ausreichend Budget für Sanierungen und Instandhaltung einplanen. Auch der laufende Unterhalt kann aufgrund der Größe der Gebäude und Grundstücke erheblich sein. Heizkosten sowie die Versorgung mit Wasser und Strom können dabei einen wesentlichen Teil der jährlichen Kosten ausmachen.
So läuft der Kauf eines Herrenhauses ab
Wenn Sie ein Herrenhaus kaufen möchten, sollten Sie sich ausreichend Zeit für die Suche und Prüfung der Immobilie nehmen. Gerade bei historischen Gebäuden gibt es einige Besonderheiten zu berücksichtigen. Der Kauf lässt sich dabei in fünf Schritte unterteilen:
1. Herrenhaus suchen: Legen Sie fest, welche Anforderungen Ihr Herrenhaus erfüllen soll. Dazu gehören unter anderem Lage, Größe, Grundstück, Preis und geplante Nutzung.
2. Immobilie prüfen: Prüfen Sie das Herrenhaus, das Grundstück, die Bausubstanz und die vorhandenen Unterlagen. Bei historischen Immobilien kann ein Sachverständiger dabei helfen, den Zustand und möglichen Sanierungsbedarf realistisch einzuschätzen.
3. Finanzierung klären: Berücksichtigen Sie neben dem Kaufpreis auch Kaufnebenkosten sowie mögliche Sanierungs- und Modernisierungskosten. Klären Sie die Finanzierung möglichst vor der Kaufentscheidung.
4. Kaufpreis verhandeln: Wenn alle wichtigen Informationen vorliegen, können Sie ein Kaufangebot abgeben und den Kaufpreis sowie weitere Konditionen mit dem Verkäufer verhandeln.
5. Kaufvertrag und Übergabe: Sind sich beide Seiten einig, wird der Kaufvertrag notariell beurkundet.⁵ Nach der Kaufpreiszahlung⁶ und Erfüllung der vereinbarten Voraussetzungen kann das Herrenhaus übergeben werden.
Gut zu wissen: Je nach Objekt und Umfang der erforderlichen Prüfungen kann der Kauf eines Herrenhauses mehrere Monate dauern.
Bei uns erhalten Sie gebündelte Kompetenz unter einem Dach: langjähriges und aktuelles Fachwissen rund um historische Immobilien und deren Kauf, gepaart mit praxiserprobtem Know-how von zertifizierten Sachverständigen, Energieberatern und Maklern. Lassen Sie sich unverbindlich zum Kauf Ihres Herrenhauses beraten.
Herrenhaus kaufen mit Heid Immobilienmakler
Sie möchten ein Herrenhaus kaufen und suchen nach einer außergewöhnlichen Immobilie? Heid Immobilienmakler unterstützt Sie bei der Suche nach passenden Objekten und begleitet Sie auf Wunsch durch den gesamten Kaufprozess. Dabei berücksichtigen wir Ihre Vorstellungen und Anforderungen an Lage, Größe, Zustand und Nutzung.
Unsere Leistungen
- Passende Herrenhäuser finden
- Individuelle Beratung
- Organisation und Begleitung von Besichtigungen
- Prüfung relevanter Objektunterlagen
- Unterstützung bei der Kaufpreisverhandlung
- Begleitung bis zum Notartermin
- Unterstützung bei der Übergabe
Sie haben bereits konkrete Vorstellungen oder sind noch auf der Suche nach dem passenden Herrenhaus? Lassen Sie sich persönlich beraten und besprechen Sie Ihre Wünsche mit unseren Maklern mit Sachverstand.
Häufige Fragen zum Kauf von Herrenhäusern
Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den Kauf eines Herrenhauses.
Wie viel kostet mich ein Herrenhaus?
Die Preise für Herrenhäuser richten sich unter anderem nach dem Zustand, der Bausubstanz sowie der Lage und der historischen Bedeutung. Auch der Denkmalschutz spielt hier mit rein. Ein Makler kann Ihnen anhand verschiedener Objekte zeigen, wie viel Herrenhäuser in Ihrer gewünschten Region und im gewünschten Zustand kosten. Ein Gutachter weist häufig einen niedrigeren Marktwert nach.
Wo kann ich ein Herrenhaus kaufen?
Die beste Adresse für den Kauf eines Herrenhauses ist die Suche über einen Makler. Er spricht gezielt Verkäufer an und hat dabei genau die von Ihnen gewünschten Kriterien im Blick. Unsere Makler mit Sachverstand wissen, wo Sie das passende Herrenhaus für Ihre Wünsche finden und welcher Preis angemessen ist.
Kann ich ein Herrenhaus privat oder gewerblich nutzen?
Die Nutzung eines Herrenhauses ist grundsätzlich privat und gewerblich möglich. Allerdings hängt es stark von der Immobilie selbst ab, welche Formen der Nutzung genehmigt und möglich sind. Auch der Denkmalschutz kann hier eine wichtige Rolle spielen. Informieren Sie sich vorab beim Verkäufer, wie das Objekt Ihrer Träume genutzt werden kann.
Was muss ich beim Kauf eines denkmalgeschützten Herrenhauses beachten?
Der Denkmalschutz macht vor allem Vorgaben zu den Pflichten, die Eigentümer haben. Diese beziehen sich vor allem auf bauliche Maßnahmen. Kaufen Sie ein denkmalgeschütztes Herrenhaus, müssen Sie sich finanziell darauf einstellen, es instand zu halten und damit verbunden für Baumaßnahmen aufzukommen.
Dabei haben Sie oftmals wenig gestalterischen Spielraum, da die denkmalgebenden Eigenschaften des Baus erhalten werden sollen. Materialien, Farben und mehr sind daher häufig vorgeschrieben. Allerdings gibt es Förderungen sowie steuerliche Begünstigungen für entsprechende Sanierungen.⁷
Brauche ich für den Kauf eines Herrenhauses einen Sachverständigen?
Zwingend vorgeschrieben ist ein Sachverständiger nicht, empfehlenswert aber in jedem Fall. Da Herrenhäuser meist über 100 Jahre alt sind und häufig unter Denkmalschutz stehen, kann ein Sachverständiger den tatsächlichen Sanierungsbedarf und den realistischen Wert der Immobilie deutlich besser einschätzen, als Sie es allein könnten. So vermeiden Sie, dass Sie nach dem Kauf von unerwarteten Kosten überrascht werden. Die Heid Immobilienmakler vereinen die Expertise von Makler und Sachverständigem unter einem Dach.
¹ Einkommensteuergesetz: § 10f EStG – Selbst genutzte Baudenkmale (Abruf: 23.8.2026)
² Einkommensteuergesetz: § 7i EStG – Erhöhte Absetzungen bei Baudenkmalen (Abruf: 23.8.2026)
³ Bundesfinanzministerium: Steuern von A bis Z (Abruf: 23.8.2026)
⁴ Notar.de / Bundesnotarkammer: Gebührenrechner (Abruf: 23.8.2026)
⁵ Verwaltungsportal Bund: Kauf und Verkauf von Immobilien (Abruf: 23.8.2026)
⁶ Notar.de: Fälligkeit des Kaufpreises (Abruf: 23.8.2026)
⁷ Deutsche Stiftung Denkmalschutz: Denkmalförderung (Abruf: 23.8.2026)
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