Gutshaus kaufen: Historische Immobilien finden und kaufen

Vereinbaren Sie gleich ein kostenloses Erstgespräch!
0158 - 884 916 68 oder Formular abschicken:
Katharina Heid
Heid Im­mo­bi­li­en­mak­ler - Kontakt Fundierte Markt­wert­ermitt­lung und professionelle Vermarktung von Wohn- und Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en

Ihre Vorteile mit einem spezialisierten Im­mo­bi­li­en­mak­ler

Kompetente Betreuung

Unsere Makler unterstützen Sie rund um Kauf & Verkauf sämtlicher Immobilienarten.

Kundenkartei

Wir verfügen über Kontakte zu geprüften Interessenten, für die Ihr Objekt infrage kommen könnte.

Immobilien-Expertise

Bei uns erhalten Sie geballte Inhouse-Kompetenz rund um die Vermarktung und Bewertung Ihrer Immobilie.

Komplettservice bis zum Notar

Wir begleiten Sie und Ihr Objekt vom Exposé über Besichtigungen bis zur Unterschrift unter den Vertrag.

Persönliche Ansprechpartner

Sie wissen jederzeit, wer für Ihre Immobilie verantwortlich ist: Wir setzen auf Persönlichkeit statt Anonymität.

Siegel IVD
DGuSV Siegel
Verein Deutscher Ingenieure
Zert Logo

Worauf sollten Sie beim Kauf eines Gutshauses achten?

Wenn Sie sich auf die Suche nach einem Gutshaus oder Landguts begeben, sollten Sie zuerst Ihre Anforderungen definieren. Diese richten sich vor allem auch danach, wie Sie das Gutshaus nutzen möchten. Anschließend sollten Sie auf die folgenden Punkte achten.

Lage und Grundstück

Schauen Sie sich die Lage und das Umfeld ganz genau an. Wer beispielsweise an Feriengäste vermieten möchte, sollte sicherstellen, dass das Gutshaus gut erreichbar ist und Waren des täglichen Bedarfs in der Nähe erhältlich sind. Auch Parkplätze vor Ort sind in diesem Fall ein Muss.

Die Grund­stücks­grö­ße spielt ebenfalls eine Rolle. Gibt es beispielsweise Parkanlagen oder Gärten um das Gutshaus herum, bieten diese weitere Nut­zungs­mög­lich­kei­ten. Beides wirkt sich auf den Wert der Immobilie und damit auf den Kaufpreis aus.

Unsere zertifizierte Sachverständige und Ge­schäfts­füh­re­rin Katharina Heid nimmt die Lage der Immobilie im Video unter die Lupe:

Zustand und Bausubstanz

Heute noch erhaltene Gutshäuser stammen meist aus dem 19. Jahrhundert. Es gibt allerdings auch deutlich ältere Bauten aus dem 17. Jahrhundert. Deshalb ist es besonders wichtig, den Bauzustand zu prüfen und schon vorab zu wissen, wie hoch der Sa­nie­rungs­be­darf ist. Schauen Sie sich die Unterlagen zur Bausubstanz, bereits getätigte Sanierungen und das Gebäude mit einem Sach­ver­stän­di­gen an. Er weiß, wo er nach Mängeln suchen muss, und kann den Zustand realistisch einschätzen.

Was bei anderen Immobilien selbst­ver­ständ­lich ist, ist bei Gutshäusern und anderen historischen Gebäuden nicht immer vorhanden: Lassen Sie sich bei der Besichtigung die Haustechnik und Sanitärbereiche genau zeigen.

Größe und Ausstattung

Je nachdem, was Sie geplant haben, sollten Sie hier prüfen, ob Wohn- und Nutzfläche Ihren Kriterien entsprechen. Passt die Raumaufteilung zu Ihren Vorstellungen? Sind die Räume technisch so ausgestattet oder angebunden, wie Sie es sich vorstellen?

Häufig gehören auch historische Aus­stat­tungs­ge­gen­stän­de dazu, die den Innenräumen des Gutshauses einen besonderen Charme verleihen. Prüfen Sie hier, ob es sich um Originale handelt. Zuletzt sollten Sie auch Nebengebäude und Außenanlagen auf den Prüfstand stellen. Denn auch wenn das Hauptgebäude tadellos aussieht, muss das nicht bedeuten, dass es mit den Nebengelassen genauso aussieht.

Denkmalschutz

Viele Gutshäuser stehen unter Denkmalschutz. Dieser Umstand schreckt manche Interessenten ab, für andere ist er aus steuerlichen Gründen eher ein Magnet. Denn damit gehen Pflichten und natürlich auch Kosten einher. Ist das Gutshaus denk­mal­ge­schützt, müssen Eigentümer es nach gesetzlich vor­ge­schrie­be­nen Richtlinien erhalten und dafür auch die Kosten tragen.² Dabei haben Sie kaum Spielraum bei der Gestaltung, da oftmals historisch korrekte Farben und Materialien verwendet werden müssen.

Hier besteht allerdings ein Unterschied: Handelt es sich um ein Einzeldenkmal, müssen auch die Innenräume entsprechend des Denkmalschutzes gepflegt werden. Besteht nur ein Ensembleschutz, steht lediglich der Erhalt der historischen Fassade an.

Baumaßnahmen müssen immer vom Amt für Denkmalschutz genehmigt werden. Das kann die Arbeiten erheblich verzögern.

Allerdings bietet ein denk­mal­ge­schütz­tes Objekt auch Vorteile: Vermieten Sie das Gebäude, können Sie die Kosten für begünstigte Baumaßnahmen im Jahr der Herstellung und in den folgenden sieben Jahren mit bis zu 9 Prozent und in den folgenden vier Jahren mit bis zu 7 Prozent jährlich von der Einkommensteuer absetzen. In Summe also bis zu 100 Prozent der begünstigten Kosten über zwölf Jahre.³ Zusätzlich gibt es Förderungen für Baumaßnahmen.⁴ Bewohnen Sie das Gutshaus selbst, können Sie die begünstigten Kosten über 10 Jahre mit jeweils bis zu 9 Prozent geltend machen, also insgesamt bis zu 90 Prozent.

Mögliche Nutzung

Grundsätzlich wird bei Landgütern nach privater, gewerblicher und Mischnutzung unterschieden. Sie haben also verschiedene Möglichkeiten, ein Gutshaus zu nutzen. Möglich sind beispielsweise die folgenden Nutzungen:

  • privates Wohnen
  • Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­woh­nen
  • Hotel/Pension
  • Gastronomie
  • Veranstaltungen
  • kulturelle Nutzung

Wichtig ist allerdings, dass es baurechtlich und gegebenenfalls denk­mal­recht­lich zulässig ist, das Gebäude so zu nutzen. Sicher wissen Sie schon vor der Suche, wie Sie die Immobilie nutzen wollen. Fragen Sie den Verkäufer und unsere Gastromakler, Makler mit Sachverstand sowie Hotelmakler, wofür die Immobilien, die Ihnen gefallen, genutzt werden dürfen, bevor Sie das Gutshaus kaufen.

Lesetipp: Sie interessieren sich für historische Immobilien? Dann lesen Sie mehr zum Thema Burgen und Schlösser kaufen, Herrenhaus kaufen, Gutshaus verkaufen, Schloss verkaufen oder Burg verkaufen.

Was kostet der Kauf eines Gutshauses?

Die Preise für Gutshäuser schwanken stark, weshalb es nicht möglich ist, einen pauschalen Qua­drat­me­ter­preis anzugeben. Es gibt mehrere Faktoren, die den Preis beeinflussen. Setzen Sie sich vorab einen Budgetrahmen, der für Sie stemmbar ist, und berücksichtigen Sie auch die Kosten, die für Instandhaltung und -setzung sowie den Unterhalt des Gebäudes zu tätigen sind.

Diese Faktoren beeinflussen den Kaufpreis:

  • Lage
  • Grundstück samt Zuschnitt
  • Größe
  • Bausubstanz
  • Ausstattung
  • Denkmalschutz
  • Nut­zungs­mög­lich­kei­ten
Geschäftsführerin Katharina Heid

Beim Kauf eines Gutshauses sollten Interessenten nicht nur den Kaufpreis im Blick haben. Gerade bei historischen Gebäuden können Sanierung, Instandhaltung und laufender Unterhalt einen erheblichen Teil der Gesamtkosten ausmachen.

Ge­schäfts­füh­re­rin Katharina Heid

Die weiteren Kosten beim Gutshauskauf

Ihr Budget für den Kauf eines Gutshauses sollte nicht nur den Kaufpreis und übliche Nebenkosten großzügig berücksichtigen. Denn bei einem alten Gebäude, das vielleicht sogar unter Denkmalschutz steht, ist es notwendig, den Rahmen etwas höher anzusetzen.

Diese Kosten kommen auf Sie zu:

  • Grund­er­werb­steu­er, je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises.⁵
  • Notar- und Grundbuchkosten, richten sich nach dem Gerichts- und No­tar­kos­ten­ge­setz (GNotKG) und machen meist 1 bis 1,5 Prozent des Kaufpreises aus.⁶
  • Eintragung im Grundbuch, kostet etwa 0,5 Prozent des Kaufpreises.⁶
  • gegebenenfalls Maklerprovision, zuzüglich Mehrwertsteuer
  • Restaurierungs-, Sanierungs- und Mo­der­ni­sie­rungs­kos­ten betragen gerne mal das Zehnfache des Kaufpreises.⁷
  • laufende Instandhaltungs- und Betriebskosten

Achtung: Gerade bei historischen Gutshäusern sollten Käufer neben dem Kaufpreis ausreichend Budget für Instandhaltung und mögliche Sanierungen einplanen. Und auch der Unterhalt ist nicht billig: Heizkosten und die Versorgung mit Wasser und Strom in allen Teilen des Gebäudes schlagen ebenfalls jährlich mit einer hohen Summe zu Buche.

So läuft der Kauf eines Gutshauses ab

Gerade bei historischen Immobilien ist es wichtig, nicht nur den Kaufpreis, sondern auch Zustand, Nut­zungs­mög­lich­kei­ten und mögliche Folgekosten zu prüfen. Der eigentliche Kauf des Gutshauses lässt sich in fünf Schritte unterteilen:

1. Gutshaus suchen: Legen Sie zunächst fest, welche Anforderungen Ihr Gutshaus erfüllen soll. Entscheidend sind unter anderem Lage, Größe, Grundstück, Preis und geplante Nutzung.

2. Immobilie prüfen: Haben Sie ein passendes Objekt gefunden, sollten Sie das Gutshaus, das Grundstück und die vorhandenen Unterlagen genau prüfen. Bei der Beurteilung von Bausubstanz und Sa­nie­rungs­be­darf kann ein Sach­ver­stän­di­ger unterstützen.

3. Finanzierung klären: Planen Sie neben dem Kaufpreis auch Kaufnebenkosten sowie mögliche Sanierungs- und Mo­der­ni­sie­rungs­kos­ten ein. Klären Sie die Finanzierung möglichst vor der Abgabe eines Kaufangebots.

4. Kaufpreis verhandeln: Sind alle wichtigen Informationen geprüft und ist die Finanzierung gesichert, können Sie ein Kaufangebot abgeben. Je nach Zustand und Nachfrage besteht dabei auch Spielraum für Verhandlungen.

5. Kaufvertrag und Übergabe: Sind sich Käufer und Verkäufer einig, wird der Kaufvertrag notariell beurkundet. Nach Erfüllung der vereinbarten Voraussetzungen und der Kauf­preis­zah­lung kann das Gutshaus schließlich übergeben werden.

Je nach Objekt und Umfang der erforderlichen Prüfungen kann der Kauf eines Gutshauses mehrere Monate dauern.

So begleitet Sie Heid Im­mo­bi­li­en­mak­ler beim Kauf Ihres Gutshauses

Sie möchten ein Gutshaus kaufen und suchen nach einer passenden historischen Immobilie? Unser Makler mit Sachverstand unterstützt Sie bei der Suche nach geeigneten Objekten und begleitet Sie auf Wunsch durch den gesamten Kaufprozess. Dabei berücksichtigen wir Ihre Vorstellungen und Anforderungen an Lage, Größe, Zustand und Nutzung.

Unsere Leistungen

  • Auswahl passender Gutshäuser
  • Individuelle Beratung
  • Organisation und Begleitung von Besichtigungen
  • Bereitstellung relevanter Ob­jekt­un­ter­la­gen
  • Unterstützung bei der Kauf­preis­ver­hand­lung
  • Koordination mit weiteren Beteiligten
  • Begleitung bis zum Notartermin
  • Unterstützung bei der Übergabe

Sie möchten ein Gutshaus kaufen?

Sie haben konkrete Vorstellungen von Ihrem zukünftigen Gutshaus oder suchen noch nach dem passenden Objekt? Lassen Sie sich persönlich beraten und besprechen Sie Ihre Wünsche mit unseren Maklern.

Vereinbaren Sie jetzt ein unverbindliches Erstgespräch.
0158 - 884 916 68 oder Formular abschicken:
André Heid
Heid Im­mo­bi­li­en­mak­ler - Kontakt Fundierte Markt­wert­ermitt­lung und professionelle Vermarktung von Wohn- und Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en

Häufige Fragen zum Gutshauserwerb

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den Kauf eines Gutshauses.

Wie viel kostet mich ein Gutshaus?

Die Preisspannen sind bei Gutshäusern sehr groß und es lässt sich keine pauschale Angabe zum Preis machen. Gutshäuser, die sa­nie­rungs­be­dürf­tig sind, werden zu niedrigeren Preisen angeboten als Immobilien in tadellosem Zustand. Auch die Lage entscheidet: Ist das Gutshaus abgelegen, ist es günstiger als ein zentral gelegenes Gebäude. Parkanlagen oder ein großer Garten beeinflussen den Preis zudem maßgeblich.

Wo kann ich ein Gutshaus kaufen?

Über Anzeigen im Internet finden Sie bereits eine Auswahl an Gutshäusern. Allerdings ist die Beauftragung eines Maklers in diesem Fall deutlich sinnvoller. Er kann gezielt nach Immobilien in Ihrem Umfeld und nach Ihren Wünschen suchen – auf Wunsch auch abseits öffentlicher Angebote im Off-Market-Bereich.

Kann ich ein Gutshaus privat oder gewerblich nutzen?

Es kommt auf die Immobilie an, aber meist ist mindestens eine der beiden Nutzungen möglich. Wenn Sie bereits wissen, wie Sie das Gutshaus nutzen möchten, sollten Sie gezielt nach Immobilien suchen, die gewerblich oder privat nutzbar sind. Es ist durchaus auch möglich, eine Nut­zungs­än­de­rung zu beantragen. Der Prozess ist aber deutlich einfacher, wenn Sie gezielt nach Immobilien suchen, die zu Ihren Nutzungsplänen passen. Unsere Makler unterstützen Sie gern dabei.

Was muss ich beim Kauf eines denk­mal­ge­schütz­ten Gutshauses beachten?

Beim Kauf eines denk­mal­ge­schütz­ten Gutshauses sollten Sie ganz genau auf Bausubstanz, getätigte Investitionen des Verkäufers und Mängel achten. Denn wenn Sie eine Immobilie mit Denkmalschutz übernehmen, haben Sie die Pflicht, diese zu erhalten.² Das kann nicht nur wegen der Größe viel Geld kosten, sondern auch wegen der Vorschriften, die damit einhergehen. Sie können meist nur sehr eingeschränkt über Material und Farbgebung entscheiden und müssen jede Baumaßnahme beantragen. Allerdings können Sie für Maßnahmen auch Förderungen in Anspruch nehmen, und wenn Sie die Immobilie vermieten, können Sie die begünstigten Kosten wie beschrieben über zwölf Jahre bis zu 100 Prozent von der Einkommensteuer absetzen.³

Wie lange dauert es, bis ich ein Gutshaus gekauft habe?

Eine pauschale Dauer lässt sich nicht angeben, da sie stark vom Zustand des Gutshauses, dem Prüfungsaufwand und der Finanzierung abhängt. Rechnen Sie allein für die Prüfung von Immobilie und Unterlagen sowie die Klärung der Finanzierung mit mehreren Wochen bis Monaten. Bei denk­mal­ge­schütz­ten Objekten kann es zusätzlich dauern, bis alle Fragen zu Auflagen und möglichen Sa­nie­rungs­maß­nah­men geklärt sind. Insgesamt sollten Sie für den gesamten Kaufprozess mehrere Monate einplanen.