Sie möchten Ihre Immobilie verkaufen und die richtigen Kauf­in­ter­es­sen­ten ansprechen? Dann entscheidet das Exposé oft früher über den Verkaufserfolg als viele Eigentümer denken. 69% der Im­mo­bi­li­en­an­zei­gen scheitern an schlechten Bildern¹. Es filtert Anfragen, weckt Vertrauen und zeigt, warum Ihr Haus, Ihre Wohnung oder Ihr Grundstück den geforderten Preis verdient.

Mann betrachtet fertiges Exposé einer Luxuswohnung in Hamburg
Die Erstellung eines Exposés für eine Immobilie sollte das Objekt gut dastehen lassen und möglichst viele Fakten einbinden.
Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Immobilien-Exposé ist Ihr stärkstes Ver­kaufs­do­ku­ment. Es bündelt Fotos, Grundriss, Lage, Ausstattung, Zustand, Energieangaben und Preis in einer überzeugenden Präsentation.
  • Gute Exposés verkaufen nicht nur Fakten, sondern auch Perspektive. Käufer möchten schnell erkennen, ob die Immobilie zu ihrem Leben, ihrer Kapitalanlage oder ihrem Unternehmen passt.
  • Professionelle Fotos, klare Angaben und eine passende Überschrift erhöhen die Qualität der Anfragen. So vermeiden Sie unnötige Besichtigungen mit Interessenten, die nicht zum Objekt passen.
  • Der Angebotspreis muss zur Präsentation passen. Ein starkes Exposé hilft nur dann, wenn der Preis, Lage der Immobilie, ihr Zustand und die Zielgruppe aufeinander abgestimmt sind.
Katharina Heid
Heid Im­mo­bi­li­en­mak­ler - Kontakt Fundierte Markt­wert­ermitt­lung und professionelle Vermarktung von Wohn- und Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en

Warum ein Exposé beim Im­mo­bi­li­en­ver­kauf so wichtig ist

Ein Exposé ist weit mehr als eine hübsche Im­mo­bi­li­en­an­zei­ge. Es ist der erste ernsthafte Berührungspunkt zwischen Ihrer Immobilie und potenziellen Käufern. In wenigen Sekunden entscheidet sich, ob jemand weiterliest, eine Anfrage stellt oder zum nächsten Angebot wechselt.

Gerade beim Verkauf eines Hauses, einer Wohnung oder einer Gewerbefläche müssen Sie drei Dinge gleichzeitig erreichen: Aufmerksamkeit gewinnen, Vertrauen schaffen und den Preis nachvollziehbar machen. Ein gutes Immobilien-Exposé führt Interessenten deshalb nicht wahllos durch alle Details, sondern setzt die stärksten Ver­kaufs­ar­gu­men­te gezielt an den Anfang.

Wer eine modernisierte Ei­gen­tums­woh­nung in gefragter Stadtlage verkauft, sollte nicht mit technischen Kleinigkeiten starten. Wichtiger sind Wohngefühl, Licht, Balkon, Grundriss, Anbindung und Kaufpreislogik. Bei einem Einfamilienhaus zählen dagegen häufig Grundstück, Garten, Privatsphäre, Nachbarschaft, Stellplätze und Ausbaupotenzial.

Exposé erstellen: Erst Strategie, dann Text

Viele Eigentümer beginnen beim Exposé mit Fotos und Formulierungen. Erfolgreicher ist ein anderer Weg: Erst wird die Ver­kaufs­stra­te­gie festgelegt, dann entsteht die Präsentation.

Unsere Makler prüfen vor der Vermarktung, welche Käufergruppen für Ihr Objekt infrage kommen. Eine vermietete Wohnung spricht Kapitalanleger anders an als eine leerstehende Wohnung für Eigennutzer. Ein sa­nie­rungs­be­dürf­ti­ges Haus kann für Familien unpassend wirken, für Pro­jekt­ent­wick­ler oder handwerklich versierte Käufer aber sehr interessant sein.

Aus dieser Analyse ergeben sich Ton, Bildauswahl, Reihenfolge der Informationen und die Argumentation zum Preis.

Käufer möchten schnell verstehen, ob die Immobilie passt

Ein Exposé muss die wichtigsten Fragen beantworten, bevor sie gestellt werden. Dazu gehören Fläche, Zimmer, Zustand, Baujahr, Energieangaben, Grundriss, Kaufpreis, Nebenkosten, Bezugstermin und Lage. Bei Wohnungen kommt vor allem noch die Unsicherheit dazu, ob die Er­hal­tungs­rück­la­ge für absehbar anstehende Maßnahmen ausreicht.

Noch wichtiger ist die Einordnung: Was macht diese Immobilie besonders? Ist es die ruhige Lage, der große Garten, die stabile Vermietung, der Ausblick, das Ausbaupotenzial oder die Nähe zu Arbeitgebern, Schulen und Ver­kehrs­an­bin­dun­gen? Ein Exposé, das diese Stärke klar benennt, zieht eher passende Kauf­in­ter­es­sen­ten an.

Verkäufer gewinnen durch klare Vorauswahl

Ein professionelles Exposé schützt auch Ihre Zeit. Je genauer die Angaben sind, desto weniger Rückfragen entstehen. Gleichzeitig sinkt die Zahl unpassender Besichtigungen.

Das gilt besonders bei Immobilien mit er­klä­rungs­be­dürf­ti­gen Merkmalen. Dazu zählen Erbbaurecht, Denkmalschutz, Re­no­vie­rungs­be­darf, bestehende Miet­ver­hält­nis­se, Wegerechte, niedrige Rücklagen in einer Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft (WEG) oder größere In­stand­hal­tun­gen.

Wer solche Punkte verschweigt, gewinnt vielleicht mehr Anfragen. Der Verkauf wird dadurch aber nicht leichter. Spätestens bei der Finanzierung, bei der Prüfung der Unterlagen oder beim Notar kommen die Themen auf den Tisch. Dann wird meist entweder der Preis deutlich gedrückt oder der potenzielle Käufer springt ganz ab und Ihre Suche beginnt von vorn.

Diese Informationen gehören in eine professionelle Im­mo­bi­li­en­an­zei­ge

Ein gutes Exposé verbindet klare Fakten mit verkaufsstarker Darstellung. Käufer müssen alle zentralen Informationen finden, ohne sich durch lange Textblöcke zu kämpfen.

Diese Angaben sollten enthalten sein:

  • Immobilienart: Haus, Wohnung, Mehr­fa­mi­li­en­haus, unbebautes Grundstück oder Ge­wer­be­im­mo­bi­lie
  • Baujahr und Mo­der­ni­sie­run­gen: mit Jahr und Umfang
  • Wohnfläche, Nutzfläche und Grund­stücks­flä­che
  • Zimmeranzahl und Grundriss
  • Ausstattung: Balkon, Terrasse, Garten, Einbauküche, Keller, Garage, Stellplatz, Aufzug
  • Zustand: gepflegt, renoviert, modernisiert, teilsaniert oder sa­nie­rungs­be­dürf­tig
  • Nutzung: leerstehend, vermietet oder eigengenutzt
  • Bezug oder Übergabe: frühester Zeitpunkt
  • Lage: Mikro- und Makrolage, Infrastruktur, Anbindung, Umfeld
  • Kaufpreis und mögliche Käuferprovision
  • Energieangaben aus dem Energieausweis
  • Kontaktdaten und klare nächsten Schritte

Für Im­mo­bi­li­en­an­zei­gen in kommerziellen Medien müssen bestimmte Angaben aus dem Energieausweis enthalten sein, wenn ein Energieausweis zum Zeitpunkt der Anzeigenaufgabe vorliegt. Dazu zählen unter anderem: Art des En­er­gie­aus­wei­ses, End­ener­gie­be­darf oder End­ener­gie­ver­brauch, wesentliche Energieträger, Baujahr des Gebäudes sowie En­er­gie­ef­fi­zi­enz­klas­se bei Wohngebäuden. Spätestens bei der Besichtigung sollten Sie einen gültigen Energieausweis parat haben, sonst drohen Strafen.

Die richtige Überschrift für Ihr Immobilien-Exposé

Die Überschrift entscheidet, ob Ihr Angebot im Suchergebnis geöffnet wird. Sie muss schnell zeigen, worum es geht, und zugleich den stärksten Kaufanreiz setzen.

Bei Wohnungen funktionieren klare Eckdaten gut. Bei Häusern darf die Überschrift stärker emotional führen, solange sie ehrlich bleibt. Bei Ka­pi­tal­an­la­ge­ob­jek­ten zählen Rendite, Ver­mie­tungs­si­tua­ti­on und Lagequalität.

Beispiel für eine Wohnung

Helle 3-Zimmer-Wohnung mit Balkon und Aufzug in gefragter Stadtlage

Diese Überschrift nennt Objektart, Zimmerzahl, Ausstattung und Lagevorteil. Sie bleibt knapp und spricht sowohl Eigennutzer als auch Kapitalanleger an, sofern die weiteren Angaben passen.

Beispiel für ein Haus

Modernisiertes Einfamilienhaus mit Garten und Garage in ruhiger Wohnlage

Hier stehen Wohngefühl, Grundstück und Lage im Vordergrund. Käufer eines Hauses suchen meist nicht nach Quadratmetern, sondern All­tags­taug­lich­keit, Rückzug und Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten.

Beispiel für eine Kapitalanlage

Vermietete Ei­gen­tums­woh­nung in saniertem Altbau in zentraler Lage

Bei Ka­pi­tal­an­la­ge­im­mo­bi­li­en sollte die Überschrift keine Rendite versprechen, die nicht sauber aus den Unterlagen hervorgeht. Besser ist eine klare, sachliche Positionierung.

Fotos im Immobilien-Exposé: Was Käufer wirklich sehen wollen

Professionelle Bilder sind kein Schmuckelement. Sie entscheiden darüber, ob sich ein Kaufinteressent näher mit Ihrer Immobilie beschäftigt. Gute Fotos zeigen Raum, Licht, Zustand und Atmosphäre. Sie dürfen Mängel nicht kaschieren, sollten die Immobilie aber von ihrer besten Seite präsentieren.

Räumen Sie persönliche Gegenstände aus dem Bild, sorgen Sie für Tageslicht und wählen Sie klare Perspektiven. Außenaufnahmen sollten Fassade, Eingangsbereich, Garten, Balkon, Terrasse und Stellplätze zeigen. Innenaufnahmen führen logisch durch die Immobilie: Wohnen, Küche, Schlafzimmer, Bad, Nebenräume und besondere Details.

Ein häufiger Fehler: Eigentümer fotografieren zu viele Einzelheiten und zu wenig Raumwirkung. Käufer möchten verstehen, wie die Zimmer zusammenhängen. Deshalb gehören Grundrisse, aussagekräftige Bildreihen und kurze Bildtexte zusammen.

Expertentipp: Eine leere Wohnung wirkt auf Fotos oft kleiner als in der Realität. Digitales Home Staging kann helfen, ohne echte Möbel zu mieten. Wichtig ist eine klare Kennzeichnung, damit keine falschen Erwartungen entstehen.

Grundriss, Lage und Unterlagen: Aus Interesse wird Kaufabsicht

Ein Exposé verkauft nicht allein über schöne Bilder. Kauf­in­ter­es­sen­ten prüfen schnell, ob die Immobilie zu ihren Anforderungen und zur Finanzierung passt. Dafür brauchen sie Unterlagen.

Der Grundriss sollte gut lesbar sein und im besten Fall die Möblierung andeuten. Bei älteren Grundrissen lohnt sich eine grafische Aufbereitung. Gerade bei Wohnungen mit ungewöhnlichem Schnitt kann eine moderne Grund­riss­zeich­nung mehr erklären als einige Absätze Text.

Die La­ge­be­schrei­bung sollte nicht nur den Stadtteil nennen. Entscheidend ist, was die Lage für den Alltag oder die Vermietung bedeutet: Wege zum öffentlichen Per­so­nen­nah­ver­kehr (ÖPNV), Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten, Schulen, Arbeitgebern, medizinischer Versorgung, Freizeitflächen und Au­to­bahn­an­schlüs­se.

Bei vermieteten Immobilien gehören außerdem Angaben zu Mieteinnahmen, Mietvertrag, Hausgeld und Rücklagen der WEG in die Ver­kaufs­un­ter­la­gen. Im Exposé selbst reicht häufig eine verdichtete Darstellung. Die vollständigen Dokumente erhalten geprüfte Interessenten im nächsten Schritt.

Zustand und Ausstattung richtig beschreiben

Der Zustand einer Immobilie beeinflusst Kaufpreis, Finanzierung und Verhandlung. Deshalb sollte er im Exposé weder schöngeredet noch unnötig dramatisiert werden.

Statt pauschaler Aussagen wie „renoviert“ oder „modern“ sollten Sie konkret benennen, was wann passiert ist. Neue Fenster aus dem Jahr 2018, eine Heizungsanlage aus 2021 oder ein modernisiertes Bad aus 2023 helfen Käufern deutlich mehr als allgemeine Adjektive.

Sa­nie­rungs­be­darf offen einordnen

Sa­nie­rungs­be­darf schreckt nicht jeden Käufer ab. Viele suchen gezielt nach Immobilien, die sie nach eigenen Vorstellungen gestalten können. Entscheidend ist die ehrliche Einordnung.

Ein Haus mit älterer Elektrik, veralteten Leitungen und unsaniertem Dach muss anders präsentiert werden als ein gepflegtes Objekt mit rein optischen Re­no­vie­rungs­wün­schen. Wer hier sauber formuliert, vermeidet Misstrauen und spart sich spätere Ver­hand­lungs­über­ra­schun­gen.

Ausstattung mit Nutzen erklären

Ausstattung wird erst dann verkaufsstark, wenn der Nutzen klar wird. Ein Gäste-WC spart Stress im Familienalltag. Ein Aufzug erweitert den Käuferkreis einer Wohnung, ist aber für Bewohner im Erdgeschoss ohne Abstellraum im Dach oft ein unnötiger Kostenfaktor. Eine Garage schützt nicht nur das Auto, sondern bietet zusätzlichen Stauraum. Ein Balkon mit Südwest-Ausrichtung steht für Feierabendsonne. Gute Exposés übersetzen Ausstattung in Kaufmotive.

Angebotspreis im Exposé

Ein professionelles Exposé kann einen zu hohen Preis nicht dauerhaft retten. Es kann aber erklären, warum ein marktgerechter Angebotspreis angemessen ist.

Kauf­in­ter­es­sen­ten vergleichen heute sehr schnell. Sie sehen ähnliche Immobilien, prüfen Lage, Zustand und Energieklasse und sprechen mit Fi­nan­zie­rungs­be­ra­tern. Wenn der Preis nicht zur Präsentation passt, entstehen Zweifel. Wenn der Preis nachvollziehbar wirkt, steigt die Bereitschaft zur Anfrage.

Hier zeigt sich der Vorteil aus Maklererfahrung und Be­wer­tungs­kom­pe­tenz im Haus. Unsere Makler stimmen Vermarktung und Preisstrategie eng ab. Bei exklusivem Maklerauftrag über mindestens 1 Jahr erhalten Sie ein kostenloses Kurzgutachten durch unsere Sach­ver­stän­di­gen. So starten Sie nicht mit einem Bauchgefühl, sondern mit einer klaren und nachprüfbaren Grundlage in den Verkauf.

Geschäftsführerin Katharina Heid

Ein gutes Exposé verkauft nicht lauter als die Wettbewerber, sondern präziser. Es zeigt die Stärken einer Immobilie, ordnet Schwächen ein und gibt Käufern genau die Informationen, die sie für den nächsten Schritt brauchen.

Ge­schäfts­füh­re­rin Katharina Heid

Exposé für Haus, Wohnung, Grundstück und Gewerbe: Die Unterschiede

Nicht jede Immobilie wird gleich verkauft. Deshalb sollte auch nicht jedes Exposé gleich aufgebaut sein.

Beispiel: Wie ein Exposé den Käuferkreis lenkt

Ein Eigentümer möchte eine leerstehende 2-Zimmer-Wohnung verkaufen. Die Wohnung liegt zentral, hat aber ein älteres Bad und keinen Balkon. Ein schwaches Exposé würde die fehlenden Merkmale ungeschickt verstecken und mit allgemeinen Floskeln werben. Besser ist eine klare Positionierung: „Zentrale 2-Zimmer-Wohnung mit Auf­wer­tungs­po­ten­zi­al und sehr guter Anbindung.“ Der Text richtet den Blick auf Lage, Grundriss und Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten. Die Fotos zeigen helle Räume, der Grundriss macht die Nut­zungs­op­tio­nen klar, und der Preis berücksichtigt den Mo­der­ni­sie­rungs­be­darf.

Exposé für ein Haus

Beim Hausverkauf zählen Lage, Grundstück, Garten, Privatsphäre, Stellplätze, Mo­der­ni­sie­run­gen und die langfristige Nut­zungs­qua­li­tät. Familien achten auf Zim­mer­auf­tei­lung, Schulen, Lärm, Nachbarschaft und Er­wei­te­rungs­po­ten­zi­al. Ein starkes Haus-Exposé zeigt deshalb nicht nur Räume, sondern Lebensqualität.

Exposé für eine Wohnung

Beim Wohnungsverkauf stehen Grundriss, Hausgeld, Rücklagen, WEG, Etage, Aufzug, Balkon, Ver­mie­tungs­stand und Zustand des Ge­mein­schafts­ei­gen­tums stärker im Fokus.

Kapitalanleger prüfen zusätzlich Mieteinnahmen, Mietvertrag und Stand­ort­nach­fra­ge. Eigennutzer achten stärker auf Licht, Schnitt, Geräusche, Haus­ge­mein­schaft und All­tags­taug­lich­keit.

Exposé für ein Grundstück

Bei Grundstücken zählen Lage, Zuschnitt, Erschließung und pla­nungs­recht­li­che Möglichkeiten. Bebauungsplan, Flä­chen­nut­zungs­plan, Grund­flä­chen­zahl (GRZ), Ge­schoss­flä­chen­zahl (GFZ) und mögliche Bauweise sind hier oft wichtiger als emotionale Beschreibungen.

Ein Grundstücks-Exposé sollte deshalb früh zeigen, was auf der Fläche entstehen kann und welche Prüfungen noch offen sind.

Exposé für Gewerbe- und Gas­tro­no­mie­im­mo­bi­li­en

Bei gewerblichen Objekten und Gas­tro­no­mie­flä­chen gelten andere Maßstäbe. Käufer und Pächter denken in wirt­schaft­li­chen Kennzahlen, nicht in Wohnqualität. Was zählt, sind Laufkundschaft, Frequenz, Park­platz­si­tua­ti­on, Miet­ver­trags­lauf­zeit, Pachthöhe, Betriebskosten und das Umsatzpotenzial der Lage.

Ein Exposé für ein Gas­tro­no­mie­ob­jekt sollte deshalb neben den baulichen Daten auch be­triebs­wirt­schaft­li­che Eckwerte enthalten, sofern diese öffentlich geteilt werden können: Sitzplätze innen und außen, Küchengröße und -ausstattung, bestehende Lizenzen, Laufzeit eines etwaigen Mietvertrags und Pacht­kon­di­tio­nen. Sensible Umsatzdaten teilen Sie gezielt und erst nach einer Ver­trau­lich­keits­ver­ein­ba­rung mit ernsthaften Interessenten.

Fazit: Ein gutes Immobilien-Exposé verkauft mit Strategie

Ein Immobilien-Exposé ist der Startpunkt Ihrer Vermarktung. Es zeigt die Stärken Ihrer Immobilie, ordnet Fakten ein und führt passende Kauf­in­ter­es­sen­ten zum nächsten Schritt. Wer hier sauber arbeitet, verbessert die Qualität der Anfragen, verkürzt unnötige Abstimmungen und stärkt die Ver­kaufs­ver­hand­lung.

Sie möchten Ihr Exposé nicht selbst erstellen und den Verkauf professionell starten? Unsere Makler entwickeln für jede Immobilie eine klare Strategie, bereiten die Unterlagen vor, wählen geeignete Vertriebskanäle und sprechen geprüfte Interessenten an.

Unsere Vorteile für Ihren Verkauf:
Immobilien-
Expertise

Bei uns erhalten Sie geballte Inhouse-Kompetenz rund um die Vermarktung und Bewertung Ihrer Immobilie.

Klare Strategie zur Vermittlung

Jede Immobilie wird individuell positioniert, mit sauberer Abstimmung der Vermarktung auf Zielgruppe und Preis.

Komplettservice bis zum Notar

Wir begleiten Sie und Ihr Objekt vom Exposé über Besichtigungen bis zur Unterschrift unter den Vertrag.

Mehrwert bei Exklusiv-Auftrag

Bei exklusivem Auftrag für mindestens 1 Jahr erhalten Sie eine kostenlose Bewertung durch unsere Sach­ver­stän­di­gen.

Kompetente Betreuung

Unsere Makler unterstützen Sie rund um Kauf & Verkauf sämtlicher Immobilienarten.

André Heid
Heid Im­mo­bi­li­en­mak­ler - Kontakt Fundierte Markt­wert­ermitt­lung und professionelle Vermarktung von Wohn- und Ge­wer­be­im­mo­bi­li­en

Häufige Fragen zum Exposé für Immobilien

In diesem Abschnitt beantworten wir oft gestellte Fragen zur Erstellung einer Im­mo­bi­li­en­an­zei­ge.

Wie erstelle ich ein gutes Exposé für meine Immobilie?

Ein gutes Exposé entsteht aus Strategie, vollständigen Unterlagen, professionellen Fotos und einer klaren Preisar­gu­men­ta­ti­on. Sie sollten zuerst festlegen, welche Käufer Ihre Immobilie ansprechen soll. Danach wählen Sie Überschrift, Bildreihenfolge, La­ge­be­schrei­bung und Detailtiefe passend aus. Bei praktisch jeder Immobilie sind Grundriss und En­er­gie­kenn­wer­te wichtig. Unsere Makler übernehmen diesen Prozess für Sie und stimmen das Exposé auf den geplanten Verkauf ab.

Welche Angaben muss ich im Exposé machen?

In ein Immobilien-Exposé gehören unter anderem Immobilienart, Baujahr, Wohnfläche, Grund­stücks­flä­che, Zimmerzahl, Zustand, Ausstattung, Lage, Kaufpreis, Energieangaben, Grundriss und Kontaktdaten. Bei Wohnungen sollten zusätzlich Hausgeld, Rücklagen und Informationen zur WEG geprüft werden. Wenn Sie eine vermietete Immobilie verkaufen, sind Angaben zu Mietverhältnis und Mieteinnahmen wichtig.

Muss ich die genaue Adresse meiner Immobilie im Exposé nennen?

Die genaue Adresse muss nicht öffentlich im Exposé stehen. Gerade bei bewohnten Immobilien kann es sinnvoll sein, zunächst nur den Stadtteil oder die ungefähre Lage zu nennen. Ernsthafte Kauf­in­ter­es­sen­ten erhalten nach Prüfung weitere Informationen. So schützen Sie Privatsphäre, Sicherheit und Verkaufsprozess.

Wie viel kostet mich ein professionelles Immobilien-Exposé?

Wenn Sie einen Makler mit dem Verkauf beauftragen, ist die Erstellung des Exposés in der Regel Teil der Ver­mark­tungs­leis­tung. Sie zahlen es nicht als isolierte Einzelleistung, sondern im Rahmen der vereinbarten Maklerprovision bei erfolgreicher Vermittlung.

Kann ich mein Haus oder meine Wohnung auch ohne Makler mit Exposé verkaufen?

Ja, Sie können ein Exposé selbst erstellen und Ihre Immobilie eigenständig vermarkten. Sie benötigen dafür Zeit, gute Fotos, vollständige Unterlagen, Marktkenntnis, rechtliche Sorgfalt und Ver­hand­lungs­ge­schick. Viele Eigentümer unterschätzen besonders die Vorauswahl der Interessenten, die Preisar­gu­men­ta­ti­on und die spätere Ver­kaufs­ver­hand­lung.

Wie mache ich eine leere Immobilie im Exposé attraktiver?

Eine leere Immobilie wirkt oft kühler und kleiner. Helle Fotos, ein gut aufbereiteter Grundriss und digitales Home Staging können helfen. Wichtig ist, dass virtuelle Möblierung klar gekennzeichnet wird. Käufer dürfen keine falsche Vorstellung vom tatsächlichen Zustand erhalten.

Warum ist der Angebotspreis für das Exposé so entscheidend?

Das Exposé erzeugt Aufmerksamkeit, aber der Preis entscheidet, ob Interesse in eine Anfrage mündet. Ist der Preis zu hoch, vergleichen Käufer Ihr Objekt mit attraktiveren Alternativen. Ihre Immobilie wird zum Ladenhüter. Ist der Angebotspreis zu niedrig, verschenken Sie mögliches Ver­kaufs­po­ten­zi­al. Deshalb verbinden wir professionelle Vermarktung mit markt­ori­en­tier­ter Preisfindung.

Welche Besonderheiten gelten beim Exposé für ein Gastronomie- oder Gewerbeobjekt?

Bei Gewerbe- und Gas­tro­no­mie­im­mo­bi­li­en stehen wirtschaftliche Kennzahlen im Vordergrund: Pacht- oder Mietkonditionen, Laufzeiten, Betriebskosten, Frequenz und Umsatzpotenzial der Lage. Sensible Betriebsdaten teilen Sie erst nach einer Ver­trau­lich­keits­ver­ein­ba­rung mit vorgeprüften Interessenten. Unsere Gewerbemakler sowie unsere Gastromakler kennen diese Besonderheiten und strukturieren Gewerbe-Exposés so, dass qualifizierte Investoren und Pächter schnell die entscheidenden Informationen finden.